4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ganz persönlich

Das Universaltalent

Klar, dass der aktuelle ML der beste ML ist, den es je gab. Klar ist aber auch, dass es im Augenblick kein Diesel SUV gibt, das dem Mercedes auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Der neue Range Rover verliert bei der lieferbaren Motorisierung ebenso wie der BMW X5 schon am Papier und der Rest kann nicht als wirkliche Konkurrenz betrachtet werden.

Wem jetzt der Toyota J 100 einfällt, dem sei gesagt, dass dieser mit dem G 400 CDI verglichen werden muss und nicht mit dem ML. Die Kombination aus einem bärenstarken Dieselmotor, hervorragenden Straßeneigenschaften und brauchbaren Geländeeigenschaften gibt es im Augenblick nur von Mercedes.

Es macht richtig Spaß den ML über die Autobahn zu hetzen und GTI Fahrer bei Ampelstarts zu demoralisieren. Nach Tagesetappen von vielen hundert Kilometern entsteigt man sowohl als Fahrer als auch als Passagier völlig entspannt (wenn da nicht die Kurven über den Wechsel wären, die so manchen Magen in Schwingung versetzen) und auch im Alltag ist jeder ML Kilometer eine wahre Freude.

Mich persönlich stören am ML nur die zwei drei entdeckten und beschriebenen Verarbeitungsmängel was aber durch andere Dinge wie die Beschleunigung (0 - 100 km/h in 8,1 Sekunden), den Klang des Motors, die Ausleuchtung der Fahrbahn durch die fantastischen Bi-Xenon Scheinwerfer, den Komfort, die Platzverhältnisse und den Gesamteindruck dieses unheimlichen flexiblen Fahrzeuges locker kompensiert wird.

Der neue ML, ganz speziell der 400 CDI, ist jetzt ein echter Mercedes, der diesen Namen zu Recht trägt. Schön, dass Mercedes den Stern um die Komponenten Fahrspaß und Vielseitigkeit erweitert hat. Bleibt nur noch der Basispreis von rund 72.000,- Euro als Hürde zum bisher vielseitigsten Sternenprodukt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Mercedes ML 400 CDI - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Viel Lob vom F1-Weltmeister

Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.

Mehr Luxus, vier V6-Antriebe

VW Touareg Facelift präsentiert

Um das aktuelle Flaggschiff aus Wolfsburg auch weiterhin konkurrenzfähig zu halten hat VW dem Touareg ein Facelift verpasst, bei dem im Grunde keine der in so einem Fall zu erwartenden Veränderungen ausblieb. VW legte also sowohl beim Design, als auch bei der verbauten Technologie und den Antrieben Hand an und verspricht, den Touareg damit besser gemacht zu haben als je zuvor.

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Marktstart ist bereits dieses Jahr

Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.

Dritte Sitzreihen in Autos sind oft nur Notlösungen; gerade geräumig genug für Kinder und kurze Strecken. Hier nicht. Im größten Defender aller Zeiten haben tatsächlich acht Erwachsene Platz. Ja verdammt, in der dritten Sitzreihe gibt’s sogar Sitzheizung und ein eigenes Panoramadach!

Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

Das ist der neue VW Amarok

Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.