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Die Concept Cars

Im ersten Teil unseres Ford Specials präsentieren wir Ihnen die Concept Cars aus dem Hause Ford, welche auf der Detroit Motor Show zu sehen sind.

Walter Reburg

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos der Ford Concepts Cars

    Wie immer auf der Detroit Motor Show, gibt es eine Fülle von Concept Cars zu bewundern. Ford hat dabei für fast jedes Segment schon einen Ausblick in die Zukunft dabei.

    Das kleinste Concept Car ist dabei der Ford „Synus“, der im B-Segment für Aufsehen sorgen soll. Auf Fiesta Basis zeigt Ford ein Zukunftsmodell, welches vor allem in den US-Städten viele Freunde finden soll.

    Nicht nur, dass die kompakten Abmessungen ein gutes vorankommen sichern, das Highlight sind die Sicherheitsaspekte am Fahrzeug. Der Synus wird nämlich im geparkten Modus zu einem kleinen Tresor! Windschutzscheibe und Seitenscheiben werden mit Schutzrollläden automatisch gesichert. Um in den Synus hineinzukommen muss der Fahrer ein an der B-Säule angebrachtes Kombinationsschloss öffnen. Die Heckklappe muss ganz ohne Fenster auskommen und ist wie ein Safe mit einem kleinen Drehrad zu öffnen.

    Ganz im Gegensatz zum kühlen Außendesign ist der Innenraum warm und pfiffig gestaltet.
    Die Vordersitze sind drehbar, so dass einer oder beide Frontpassagiere auch nach hinten gerichtet sitzen können. Die zwei Passagieren Platz bietende Rückbank kann flach umgeklappt werden. Die Farben, Formen und Materialien betonen den warmen Charakter. Ein pfiffiges Detail ist das Lenkrad, welches unter das Armaturenbrett weggeklappt werden kann.

    Das vielleicht am meisten ins Auge stechende Merkmal des SYNUS Concepts ist eine überdimensionale LCD-Anzeige im Breitbildformat in der Rückwand. Über den größten je in einem Fahrzeug eingebauten LCD-Flachbildschirm kann man im Internet surfen, Filme ansehen oder über Kameras beobachten, was außerhalb des Fahrzeugs vor sich geht. Während der Fahrt funktioniert die Anzeige mit den Kameras praktisch als Heckscheibe des Fahrzeugs. Durch einen Blick in den Rückspiegel hat der Fahrer auf einem hochauflösenden Fernsehbild Sicht nach hinten.

    Angetrieben wird der Ford Synus von einem 134 PS Diesel, der uns aus dem Ford Mondeo bekannt ist.

    Als reines Forschungsauto dient die Studie Mercury MetaOne. Von der luxuriöseren Ford Tochter Mercury entwickelt, zeigt „MetaOne“ welche Sicherheitstechnologien morgen in den Autos zum Einsatz kommen werden.

    Der MetaOne warnt den Fahrer zum Beispiel bei einem nicht gewollten Spurwechsel mittels Vibration oder Signalton. Noch viel weiter geht aber das gemeinsam mit Volvo entwickelte CMbB System, mit dessen Hilfe Kollisionen mit anderen Autos verhindert werden sollen.

    Das CMbB von Ford nimmt anhand eines Kamera- und Radarsystems andere auf der Straße entgegenkommende Fahrzeuge wahr. Ein Bordcomputer berechnet aufgrund der Position, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung der anderen Fahrzeuge die Unvermeidbarkeit einer Kollision und warnt den Fahrer, während gleichzeitig auch eine automatische Verminderung der Geschwindigkeit erfolgt.

    Aber der MetaOne bietet nicht nur neue Sicherheitssysteme, sondern verwöhnt die Insassen auch mit einer Fülle von Elektronik, welche das Reisen noch angenehmer gestalten soll. Ein Wireless Portal soll die einfache Nutzung von Laptops und die Verbindung ins Internet vom Auto aus ermöglichen.

    Neu ist auch der Motor im Mercury MetaOne. Ein Hybridmotor mit einem Diesel mit zwei Turbolader und einem Elektromotor soll nicht nur ein Drehmoment von bis zu 587 NM erzeugen, sondern auch als erster Dieselhybrid der Welt die kalifornische PZEV- (Partial Zero Emission Vehicle) Abgasnorm erfüllen.

    Näher im Bereich des machbaren präsentiert sich der Ford Fairlane Concept. Die Großraumlimousine soll sechs Personen auf drei Reihen aufgeteilt eine Menge Platz und Luxus bieten. Ford spricht hier vergleichsweise sogar von Platzverhältnissen wie in der First bzw. Business-Class in Flugzeugen.

    Aber nicht nur viel Platz ist im Fairlane Concept enthalten, sondern auch pfiffige Details wie zum Beispiel ein im Heck integrierter Kühlschrank oder ein DVD Entertainmentsystem für die Passagiere.

    Für alle Freunde von Sportautos gibt es auch in diesem Jahr wieder ein sportliches Highlight unter den Concept-Cars: Den Ford Shelby GR-1 Concept. Der GR-1 Concept ist eine Weiterentwicklung des 2004 gezeigten Shelby Cobra und basiert auf dem Ford GT. Die Leistung des V10 Motors mit 6,4 Liter Hubraum ist mit 605 PS mehr als ausreichend und soll eine Spitzengeschwindigkeit von 300 km/h erlauben.

    Ins Auge stechen die weit öffnenden Flügeltüren und der sportliche Innenraum, der auch einige nette Features wie z.B. eine Reifendruck- und Temperaturkontrolle oder einen Beschleunigungsmesser, der die G-Kräfte in Kurven ermittelt beinhaltet.

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