CLASSIC

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Planai Classic 2010

Brachinger & Schlager feiern Premierensieg

Franz Brachinger und Otmar Schlager (BMW 2002 Tii) stehen als Sieger der Planai Classic 2010 fest. Dahinter das Duo Stegemann sowie Ing. Werner Fessl und Dr. Peter Schöggl.

Michael Noir Trawniczek
Foto: Markus Kucera/Planai Classic

Als Führende haben Ing. Franz Brachinger und Otmar Schlager die Planai-Bergprüfung in Angriff genommen – vor dem Start der beiden Wertungsläufe hat der niederösterreichische Baumeister seinen BMW 2002 Tii aus dem Jahr 1972 mit Nägeln, und nicht etwa, was nahe liegend gewesen wäre, mit Zementsäcken beladen. Der Zweck der Übung: Eine verbesserte Traktion auf der verschneiten Bergstraße!

Schon zwei Mal hat Brachinger den Sieg bei der Planai Classic knapp aber doch verpasst – jetzt hat es endlich geklappt. Mit einer Gesamtabweichung von 526 Hundertstelsekunden konnten Brachinger und sein Gröbminger Navigator die Führung behalten und somit den lang ersehnten Premierensieg feiern.

Auf Platz zwei landete das deutsche Duo Wolfgang und Barbara Stegemann auf ihrem Alfa Romeo Giulia 1600 Sprint aus dem Jahr 1963. Den dritten Platz belegten Ing. Werner Fessl und sein Navigator Dr. Peter Schöggl, der Formel 1-Fans als Simulationsexperte der Firma AVL ein Begriff ist. Die beiden steuerten einen Fiat Abarth 124 Coupé 1800 mit dem Baujahr 1972.

Ein Problem mit der Kupplung warf den auf Platz vier gelegenen Rallye-Profi Rauno Aaltonen auf Platz neun zurück. Nicht in die Top 10 schafften es auch die beiden Rallye-Weltmeister Björn Waldegard (Platz 30) und Andi Aigner (Platz 33). Schon am Montagabend mussten Franz Wittmann senior und junior aufgeben – der Rekord-Staatsmeister wurde von einem Virus heimgesucht.

Am Dienstagabend steigt auf dem Zielhang der Planai das Rennen der Ski-Legenden – danach wird die Planai Classic mit der Siegerehrung im Planai Stadion abgeschlossen.

Zur Planai-Classic Website

News aus anderen Motorline-Channels:

Planai Classic 2010

Weitere Artikel:

Gutes Rezept, falscher Zeitpunkt

Helden auf Rädern: MG ZS 180

Als praktisch alles schon verloren war, lieferte MG Rover ein Paradebeispiel für cleveres Engineering. Vor allem, weil der ZS ursprünglich der Unsportlichste der Modellpalette war.

Selten lag die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn so nahe beinander wie beim Fiat Multipla. Da passt es nur gut, dass ihm sogar ein Leben nach dem Tod vergönnt war. In China. Als Elektroauto.

Schiebung will geformt sein

Helden auf Rädern: Renault Estafette

Wenn sich ein Player nicht an die Spielregeln hält, muss man kreativ werden, um noch mitmischen zu können. Renaults Weg zum Estafette war etwas steinig und warf irgendwie alle Pläne über den Haufen, die man für die Marke hatte.

Kleiner Bruder, das Luder

Helden auf Rädern: Renault 6

Plattformübergreifende Entwicklungen waren schon in Mode, bevor sie wirklich in Mode kamen. Im Falle des Renault 6, brachte das Gleichteileprinzip aber fast mehr Nach- als Vorteile mit sich.

Wenn man ein simples Arbeitstier schon überzeichnet, dann bitte ordentlich. Dass dem Mazda Rotary Pick-up dennoch keine große Karriere zuteil wurde, lag vor allem am schlechten Timing. Aber auch am Charakterdarsteller Wankelmotor.