Formel 1

Inhalt

Formel 1: Interview

Vandoorne: Chance auf Verbleib gering

Vandoorne vor Abschied: Keine konkreten Gespräche mit anderen Teams und bereits auf der Suche nach einem Cockpit in anderen Serien.

Der scheidende McLaren-Fahrer Stoffel Vandoorne hält seine Chancen, auch in der Saison 2019 in der Formel-1-WM zu fahren, für gering. Wie er wenige Tage nach Bekanntgabe seines Rauswurfs per Saisonende sagte, habe er bisher nur unverbindliche Gespräche mit anderen Teams geführt. Eine mögliche Alternative ist die nordamerkanische IndyCar-Serie, doch angesichts der Ovalrennen hat er nicht erst seit dem schweren Unfall von Robert Wickens Bauchschmerzen.

Deshalb hoffe er, dass er Kontakt zu einem Formel-1-Team knüpfen kann. Vandoorne denkt dabei über eine reine Reservistenrolle für das kommende Jahr nach. Sein Selbstvertrauen hat der in anderen Formelserien erfolgreiche 26jährige nicht eingebüßt: "Ich bin der gleiche Fahrer, der ich vorher war. Ich habe das gleiche Talent und das Zeug, Rennen zu gewinnen und um Titel zu kämpfen."

Dass dies von manchen angezweifelt wird, hat angeblich nichts mit seinem Aus bei McLaren zu tun, auch wenn es laut Vandoorne keine eindeutige Erklärung dafür gab; Geschäftsführer Zak Brown hätte sich vielmehr eine Begründung gespart. Dass der US-Amerikaner ihn anschließend zur besten Wahl für das freie Cockpit bei Toro Rosso erklärte, nahm Vandoorne pikiert auf: "Es ist schon merkwürdig, so eine Aussage zu hören, wenn er selbst mich gehen lässt."

Nun hofft Vandoorne, wie der 2014 von McLaren rausgeworfene Magnussen eine zweite Chance zu bekommen. "Fragt Kevin", sagte er zu Journalisten. "Er war in einer ähnlichen Situation – und der Neustart hat ihm gutgetan." Als Nutznießer eines Juniorprogramms sei es schwierig, anderswo unterzukommen, weil sich eine logische Verbindung ergäbe – doch zumindest dieses Problem ist er nun los.

Drucken
Leclerc fühlt sich bereit Leclerc fühlt sich bereit Ocon zw. allen Stühlen? Ocon zw. allen Stühlen?

Ähnliche Themen:

25.03.2017
GP von Australien

„Zeitverschwendung“: Fernando Alonso will seinen 13. Platz im Qualifying nicht als Erfolg werten - McLaren nur mit Problemen an Vandoornes Auto.

11.12.2016
Formel 1: Interview

McLarens neuer Stammpilot Stoffel Vandoorne hat keine Angst vor Fernando Alonso und sieht einen starken Teamkollegen als positiv.

04.09.2016
Formel 1: News

„Ein Traum eine Pause zu bekommen“: Jenson Button erklärt, warum er ein Jahr aussetzt und wie er in zwei Jahren wieder für McLaren fahren könnte.

Formel 1: Interview

Spaß an der Front Neuer BMW 1er - im ersten Test

BMW legt seine 1er-Reihe neu auf - erstmals ohne Hinterradantrieb. Kann der kompakten Bayer auch als Frontkratzer Spaß machen? Erster Test.

WEC: News Rebellion 2019/20 nur mit einem LMP1

Abseits der 24h von Le Mans will Rebellion Racing in der Langstrecken-WM 2019/20 nur mit einem R13 antreten – Mini-LMP1-Feld droht.

Bike am See Harley ruft zur European Bike Week

Die European Bike Week für Harley-Davidson-Fans und -Fahrer lockt Anfang September Tausende von Bikern an den Faaker See in Kärnten.

ÖRM: Weiz-Rallye ÖM-Führender kommt topfit nach Weiz

Für Julian Wagner geht das lange Warten auf den nächsten Einsatz zu Ende: Nach langer Pause wird die Rallye-ÖM in Weiz fortgesetzt.