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Vorschau Skoda

Für die Tschechen hängen die Trauben auf Korsika besonders hoch - auf Asphalt hat das Octavia WRC so seine Schwächen...

Bernhard Eder

"Regen wär´ ein Segen..."

Skoda Motorsport wird bei der Korsika-Rallye drei Werksautos zum Einsatz bringen. Bei den Tschechen ist man sich im klaren darüber, dass es sehr schwierig wird, WM-Punkte zu holen. Der Octavia ist auf Asphalt nicht wirklich konkurrenzfähig, und sowohl Kenneth Eriksson als auch Toni Gardemeister und Roman Kresta sind alles andere als Asphalt-Spezialisten.

Kenneth Eriksson war zuletzt vor zwei Jahren auf der Mittelmeerinsel mit dabei, hatte davor jedoch eine 13(!)-jährige Korsika-Pause. Der 45-Jährige über das Event: "Es ist eine harte Rallye, aber ich mag sie. Durch den neuen Termin ist das Wetter vielleicht sogar noch unberechenbarer als früher, bei den letzten Tests hatten wir Eis und ein bisschen Schnee. Korsika könnte ein zweites Monte Carlo werden. Wir müssen mit allem rechnen."

Toni Gardemeister gibt sich – was die Schwierigkeiten des kommenden Wochenendes betrifft - keinen Illusionen hin: "Ich bin erst einmal in Korsika gefahren, und das war ziemlich hart. Es ist sicher nicht meine Lieblings-Rallye, aber das wird uns nicht daran hindern, mit allen Mitteln um einen Top-Ten-Platz zu kämpfen."

Roman Kresta, der vor seinem Korsika-Debüt steht, gibt sich optimistisch: "Ich freue mich auf die Herausforderung. Mein Ziel ist es, die Rallye zu Ende zu fahren, ohne irgendwelche größeren Fehler zu machen. Nach den letzten Tests, die äußerst positiv verlaufen sind, bin ich zuversichtlich, was das Auto und meine Chancen betrifft."

Last but not least Teamchef Pavel Janeba: "Unser Resultat wird zu einem nicht geringen Teil vom Wetter abhängen. Wenn es regnet, dürfen wir uns gute Chancen auf eine Top-Platzierung ausrechnen. Ich hoffe vor allem für Roman Kresta, dass er bei seinem Korsika-Debüt ohne Probleme ins Ziel kommt."

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