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Vorschau Subaru

Nach dem Sieg bei der "Monte" will Tommi Mäkinen auch in Schweden ein Top-Resultat einfahren, Petter Solberg ist immer für Überraschungen gut.

Zweite Runde, zweiter Sieg?

Für Subaru hat der Saisonauftakt in Monte Carlo wunschgemäß begonnen, nachdem Citroen-Pilot Sebastien Loeb eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt bekam, erbte Team-Neuling Tommi Mäkinen den Sieg. Dementsprechend motiviert geht man auch in Schweden ans Werk, spricht doch auch die Statistik für einen Sieg eines Schweden bzw. Finnen. In den letzten 51 Jahren gelang es keinem Fahrer anderer Nation, das oberste Stockerl zu erobern.

„Big Mäk“ kommt zum insgesamt 12. Mal zur Schweden-Rallye, sechs Mal war er auf dem Podium, drei Mal konnte er das Event für sich entscheiden: „Ich habe bereits ein ganz gutes Gefühl für das Auto entwickelt, wir haben uns intensiv auf die Bedingungen vorbereitet. Ein ganz wichtiger Faktor werden in Schweden die Reifen sein, auch wenn das Handling des Autos gut ist, sind Vergleiche zur Konkurrenz vor dem Start schwierig.“

Einen Wunsch äußert das finnische Rallye-Ass ebenfalls: „Hoffentlich wird die Piste noch etwas härter. Da ich am Freitag als Erster starten muss, wären tiefe Schneefahrbahnen jedenfalls ein Handicap.“

Mit Petter Solberg hat Subaru ein zweites starkes Pferd im Stall, der Norweger lieferte bei der Monte eine tadellose Leistung und wurde schließlich Sechster. Das selbe Resultat fuhr Solberg auch im Vorjahr bei der Schweden-Rallye ein, eine Prognose fällt dem Youngster allerdings nicht leicht:

„Ich kann beim besten Willen nicht sagen, wo wir stehen, das letzte Mal bin ich vor etwa einem Jahr auf Schnee gefahren und das Auto wurde stark weiterentwickelt. Ich hoffe, dass ich bei den letzten Kilometern vor der Rallye noch etwas an Erfahrung sammeln kann. Die Rallye an sich gefällt mir sehr gut, zudem sind immer zahlreiche Fans und Freunde aus Norwegen hier, die mich zusätzlich unterstützen.“

Vom technischen Standpunkt ist die Schweden-Rallye nicht allzu brutal, erklärt Teamchef David Lapworth: „Die Prüfungen sind sehr fließend, die Beanspruchung der mechanischen Teil ist nicht so stark wie anderswo. Zudem ist die Kühlung aufgrund der niedrigen Außentemperaturen gewährleistet. Ein wahrer Krimi wird wie jedes Jahr die Wahl des richtigen Reifens, ein Fehlgriff kann Siegchancen vorzeitig beenden.“

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