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The winner takes it all

Zufriedenheit über einen weiteren Doppelsieg im Hause Peugeot, für das Finale in Großbritannien darf man sich abermals auf einen harten Fight freuen.

Bei der Rallye Australien, dem vorletzten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2002, demonstrierte das Peugeot-Werksteam einmal mehr seine Klasse: Weltmeister Marcus Grönholm feierte im 206 WRC souverän seinen fünften Saisonsieg und Teamkollege Harri Rovanperä sorgte mit Rang zwei für den achten Peugeot-Doppelsieg der Saison. Auf 19 der insgesamt 24 schnellen Schotterprüfungen ging die Bestzeit an Peugeot.

„Dies war der leichteste Sieg der Saison“, erklärte Marcus Grönholm strahlend nach seinem dritten Australien-Sieg in Folge. Der Finne hatte auf der ersten Etappe die Führung übernommen und danach das Feld kontrolliert.

„Doch es war zugleich schwierig, die Konzentration zu bewahren. Ab dem Ende der ersten Etappe hatte ich eine komfortable Führung. Es wäre leicht gewesen, einen Fehler zu machen. Wir haben versucht, unsere Gegner auf Distanz zu halten.“

Teamkollege Harri Rovanperä hat sich seinen zweiten Platz hart erkämpft. Zum Ende der zweiten Etappe hatte der Finne mit 24 Sekunden Rückstand auf den Norweger Petter Solberg den dritten Rang belegt. Auf der dritten und letzten Etappe attackierte Rovanperä und fuhr auf den ersten drei Prüfungen Bestzeiten. Zugleich klagte Solberg über Traktionsmangel. Rovanperä zog vorbei und sicherte sich Rang zwei.

„Es war eine großartige Attacke“, berichtete der Finne. „Ich bin Risiken eingegangen und wurde mit guten Zeiten belohnt. Meine Michelin-Reifen waren optimal und auch die Streckenbedingungen schienen wie für uns geschaffen.“

Für den Briten Richard Burns war der Einsatz in Australien bereits am ersten Tag nach einem Kupplungsschaden beendet. „Meine Kupplung rutschte bereits zu Beginn der siebten Prüfung. Ich habe versucht, so weit wie möglich zu kommen, doch am Ende hatten wir keinen Vortrieb mehr und mussten aufgeben.“

Der Brite blickt nun zuversichtlich seinem WM-Heimspiel in zwei Wochen in Großbritannien entgegen: „Die Rallye ist für mich in der Vergangenheit oft sehr gut gelaufen. Ich hoffe, vor meinen heimischen Fans den ersten Sieg im Peugeot feiern zu können.“

Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport, äußerte sich nach der Rallye Australien mehr als zufrieden: „Wir wollten unser Leistungs-Niveau auch nach dem Titelgewinn halten und das ist uns gelungen. Marcus war wieder einmal phantastisch. Und Harri Rovanperä hat bewiesen, dass er ebenfalls um Spitzenplatzierungen fahren kann.“

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