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Verwirrung um Markus Jaitz

Ursprünglich sah es so aus, als ob Markus Jaitz und sein Co Markus Hochleuthner bei der OMV Rallye fehlen werden – doch die Beiden sind dabei.

Auf der offiziellen Website des Veranstalters war er nicht zu finden, auf der bei der offiziellen Pressekonferenz im Hotel Intercontinental in Wien ausgegebenen Nennliste ebenfalls nicht, trotzdem fährt er beim ersten österreichischen Rallye-Europameisterschaftslauf, der OMV-Rallye.

Markus Jaitz, Nachwuchstalent aus Ebreichsdorf, hat dazu eine recht einfache Erklärung: „Ich habe Mitte Juli die Nennung per Post an den Veranstalter abgeschickt, da ich kein Fax und keinen Internetanschluß zu Hause habe. Ich und mein Co sind dann nach Griechenland auf Urlaub gefahren. Wir waren zurück und haben keine Nennbestätigung vorgefunden.“

„Daraufhin haben wir angerufen und man hat uns erklärt, nie eine Nennung erhalten zu haben. Glücklicherweise hat man unsere Erklärung dafür noch akzeptiert. Warum man die Listen aber bis jetzt nicht ergänzt hat, wissen wir auch nicht. Hauptsache, wir können fahren.“

Markus Jaitz und Markus Hochleuthner befinden sich allerdings in derselben Situation wie meistens: In ihrer Klasse pilotieren sie das bei weitem schwächste und betagteste Auto. Das Ziel lautet daher wie immer: Das Fell so teuer wie möglich zu verkaufen.

„Wir möchten in der kommenden Saison technisch aufrüsten, also mit einem anderen, stärkeren Auto antreten. Dazu brauchen wir ein Budget von mindestens 70.000 Euro, von dem unser Hauptsponsor DeWalt aber nur etwa 1/3 übernehmen könnte.“

„Wir müssen daher zusätzliche Sponsoren finden, das ist aber wiederum nur durch gute Leistungen möglich. Wir werden deshalb bei der OMV-Rallye versuchen, 99% zu geben, d.h. praktisch das Limit, ohne aber unseren Wagen zu gefährden.“

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