MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

FLM: Platz 2 für Dominik Kraihamer

Toller Erfolg für Dominik Kraihamer, Nicolas de Crem und Bernhard Delhez beim turbulenten 1000-Kilometer-Rennen von Spa!

In einem von zahlreichen Regenschauern und Zwischenfällen geprägten Rennen fuhr das österreichisch-belgische Fahrertrio in der Klasse der Formula Le Mans (FLM) auf Rang zwei. Das Team Boutsen Energy Racing rehabilitiert sich damit eindrucksvoll für den enttäuschenden Saisonauftakt vor einem Monat und schafft beim Heimspiel den ersten Podestplatz der laufenden Saison.

Der Traditionskurs in den belgischen Ardennen ist berüchtigt für seine Wetterkapriolen. Somit begann das Herzklopfen sogar schon vor dem Rennen, als Gentlemen-Driver Bernhard Delhez im Warm-up von der regennassen Strecke rutschte. Die topmotivierte Mannschaft von Boutsen Energy Racing gab daraufhin Vollgas und tauschte in Rekordzeit die komplette Front des Formula Le Mans-Boliden. Und tatsächlich: Auf die Minute wurde der Wagen fertig, der schon verloren geglaubte Start wurde doch noch möglich.

Stromausfall legt Rennen lahm

In der Startphase ging das Chaos dann weiter, als der LMP1-Audi mit der Nummer 8 bereits in der Formationsrunde abflog. Von Position zwei aus hielt sich Startfahrer Bernhard Delhez aus den Anfangsgeplänkel heraus, fiel in der regnerischen Anfangsphase aber dennoch bis auf den vorletzten Platz zurück.

Den zweiten Doppelstint fuhr dann der Team-Youngster Nicolas de Crem. Der junge Belgier überholte bei besseren Bedingungen zahlreiche GT-Fahrzeuge und profitierte dabei auch von technischen Problemen der führenden FLM-Mannschaft von Hope Polevision. Selbst ein zwischenzeitlicher Rennabbruch aufgrund eines Stromausfalls konnte die Boutsen Mannschaft bei ihrem Weg nach vorne nicht aufhalten.

Kurz vor dem letzten Fahrerwechsel hatte man schon eine ganze Runde Vorsprung auf den nächsten Verfolger, nach einem folgenlosen Dreher übergab de Crem schließlich an Schlussfahrer Dominik Kraihamer.

Furioses Finale von Dodo Kraihamer

Die Nerven des Sportwagen-Shootingstars aus Mattsee wurden jedoch arg strapaziert: Da ein Scheinwerfer am Boutsen-Fahrzeug defekt war, musste in der Box erneut die Frontschürze gewechselt werden. Der Ersatzteil aber wollte nicht und nicht passen, die gesamte Prozedur dauerte volle fünf Minuten – und damit wurde aus dem Vorsprung ein Rückstand von 2,30 Minuten. Dodo gab daraufhin alles und kam bei starkem Regen noch bis auf 1,50 Minuten an den Führenden Wolfgang Kaufmann heran. Am Ende reichte es für den tollen zweiten Rang in der Klasse der Formula Le Mans.

„Dieses Rennen hatte wirklich alles, was man sich von einem Rennen erwarten kann“, so Dominik nach dem Zieleinlauf. „Während des letzten Regenschauers habe ich auf Slicks sogar einen LMP1-Wagen überholt! Natürlich ist es schade, dass uns die Probleme mit der Frontschürze den möglichen Sieg gekostet haben. Aber das gesamte Team hat dieses Wochenende super gearbeitet und die Herausforderungen souverän gemeistert. Ich bin wirklich happy mit dem zweiten Platz.“

News aus anderen Motorline-Channels:

LMS: Spa-Francorchamps

Weitere Artikel:

IndyCar zeigt erste Bilder

So sieht das neue Einheitsauto ab 2028 aus!

Die ersten Renderings des Dallara IR-28, der in zur IndyCar-Saison 2028 den in unterschiedlichen Ausführungen bereits seit 2012 eingesetzten DW12 ablösen wird

MotoGP-Sprint Silverstone 2026

Jorge Martin siegt - Marc Marquez Neunter

Drei Aprilia-Fahrer feiern im Sprint auf dem Podest: Martin gewinnt vor Ogura und Bezzecchi - Marc Marquez fällt mit Gripproblemen auf Platz neun zurück

Radikale Briatore-Forderung

Briatore: Formel 1 braucht 24 Sprintrennen

Flavio Briatore schlägt der Formel 1 den Weg der MotoGP vor und fordert an jedem Wochenende einen Sprint - Warum der Italiener diesen Schritt gehen würde

Beim Finale in London sichert sich Pascal Wehrlein auf dramatische Weise seinen zweiten WM-Titel in der Formel E - Barnard letzter Rennsieger der Saison 2025/26

"Vieles zu kompliziert"

Formel-1-Teamchef schlägt Alarm!

Die Formel 1 ist technisch komplexer denn je: Haas-Teamchef Ayao Komatsu fordert mehr Kontrolle für die Fahrer und mehr Verständlichkeit für die Zuschauer