MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
24h-Rennen Dubai 2014

Keine Probleme im Qualifying

Endlich wurde der Seat gezündet – nach dem freien Training wurden das Qualifying und hernach ein Nacht-Training absolviert. Alles lief glatt…

Michael Noir Trawniczek
Fotos: James Bearne, noirphone

Am Donnerstag wurde es auf dem Dubai Motodrom endlich „ernst“ für das Prefa Racing Team Austria: Der Seat Leon Supercopa wurde gezündet, das erste freie Training stand auf dem Programm.

Zunächst fuhr jeder Pilot nur zwei Installationsrunden, Michael Kogler eröffnete. Zugleich wurden neue Reifensätze „angefahren“. Roland Frisch erklärt den Hintergrund: „Diese Reifen verfügen über eine Produktionsschicht – das ist auch bei normalen Straßenreifen nicht anders, wobei man dort rund 150 Kilometer fahren muss. Wir wollen ja möglichst haltbare Reifen – daher müssen wir mit ihnen behutsam umgehen.“

Die Rundenzeit war in den beiden freien Trainingssitzungen noch völlig unbedeutend für das Prefa Racing Team Austria. Um 15 Uhr wurde schließlich das erste Qualifying in Angriff genommen.

Roland Frisch fuhr dabei mit 2:19,144 Minuten die schnellste Zeit. Roland war entsprechend zufrieden: „Das Auto läuft perfekt. Wir hatten bis auf die üblichen Kleinigkeiten keine Probleme – bei mir fiel beispielsweise einmal der Innenspiegel herunter, wahrscheinlich wegen der Vibrationen auf den Kerbs.“

Die Rundenzeit von Frisch brachte dem Team den zweiten Platz in der Klasse A3T. Michael Kogler sagte: „Wenn man bedenkt, dass wir eine Rallyetruppe sind, bin ich mit diesem Resultat sehr zufrieden.“ Michael wusste aber auch: „Es wird nicht beim zweiten Platz bleiben – denn wir bestreiten das zweite Qualifying nicht, um das Auto zu schonen.“

Kogler rechnete damit, dass man auf Platz drei abrutschen wird, am Ende wurde es jedoch Platz fünf. Doch Gottfried Kogler erklärt lachend: „Der Startplatz ist bei einem 24 Stunden wirklich unbedeutend. Viel wichtiger ist, dass wir keine großen Probleme hatten. Und natürlich bestreiten wir das Nacht-Training.““

Um 18 Uhr wird es in Dubai binnen kurzer Zeit dunkel. Zwei Stunden konnten sich die Piloten an das Fahren mit Scheinwerferlicht gewöhnen. Auch hier gab es nur Kleinigkeiten, die am Supercopa justiert werden mussten, bei Martin Niedertscheider etwa gab es ein Problem mit der Ausleuchtung, das ebenfalls gelöst werden konnte.

Kogler lobt seine Piloten: „Die Reifentemperatur lag immer um die 80 Grad, die Reifen wurden also nicht ‚überfahren‘.“ Gewundert hat sich Kogler über den hohen Bremsverbrauch hinten: „Vier Millimeter Verbrauch ist schon sehr hoch…“

Mit der Software namens „Racelogic“ können die vier Piloten zudem via Onboard-Videoaufnahmen Bergleiche anstellen. Hier dienen der jeweils gefahrene Speed aber auch die Fliehkräfte und Bremspunkte eine Rolle. Roland Frisch etwa bremste einen Tick früher, um dann aber früher wieder Gas zu geben.

Ins gesamt wird das Orefa Racing Team Austria vom 57. Startplatz aus ins Rennen starten. Michael Kogler sagt: „Wenn der Startschuss fällt, werden die Karten neu gemischt.“

Zufrieden fuhr das Team mit den drei Kleinbussen wieder zurück ins Hotel. Geschlafen wurde früh und tief– schließlich gilt es am Freitag/Samstag 24 Stunden durchzuhalten.

News aus anderen Motorline-Channels:

24h-Rennen Dubai 2014

- special features -

Weitere Artikel:

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

"Verstehe nicht, was sie wollen"

Maverick Vinales rechnet mit KTM ab

Maverick Vinales ist zurück, doch vor seinem Comeback in Motegi beschäftigt ihn nicht nur seine verletzte Schulter, sondern vor allem das Zerwürfnis mit KTM

Bitterer Siegverlust für Alpine bei den 6 Stunden von Fuji und unerwarteter Toyota-Triumph - Wilder Crash in der LMGT3 sorgt für Diskussionen

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

Regen-Hängepartie in Malaysia

Verstappen fightet Mercedes-Duo nieder!

Erst wurde gar nicht gefahren, dann ging's richtig zur Sache: Max Verstappen feiert beim Grand Prix von Bahrain seinen ersten Sieg in der Formel-1-Saison 2026