MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
24h-Rennen Dubai 2014

„Wir hätten gewonnen!“

Martin Ragginger ist enttäuscht: Der Porsche #4 lag in Führung, musste abgeschleppt werden. Schmid auf P8. Das Kogler-Team kämpft um P3 in der A3T.

Michael Noir Trawniczek
Foto: 24hSeries

„Wir hätten das Rennen gewonnen“, sagt ein geknickter Martin Ragginger am frühen Morgen hinter den Boxen des Gach Auto Tech Teams. In der Nacht konnte sich der Porsche #4 tatsächlich von seinen Gegnern absetzen, nachdem es am Beginn des Rennens noch einen Zweikampf mit dem Abu Dhabi Black Falcon-Mercedes #1 gegeben hatte.

Der nächtliche Vormarsch wurde von einer defekten Welle im Getriebe gestoppt, der Porsche musste an die Box geschleppt werden, letztendlich verlor das Team 35 Runden. „Jetzt haben wir natürlich keine Chance mehr, jetzt ist es gelaufen“, weiß Ragginger. Enttäuscht fügt er hinzu: „Wieder einmal geht ein gutes Ergebnis aufgrund eines Defekts verloren.“

Rund fünf Stunden vor der Zielflagge führt der Porsche #20 von Stadler Motorsport zwei Runden vor dem Münnich-Mercedes #38. Der zweite Black Falcon-Mercedes #2 hat sich auf Platz drei vorarbeiten können.

Daniela Schmid liegt mit dem Walkenhorst-BMW #27 am frühen Morgen auf Rang acht, kämpferisch erklärt die Tirolerin: „Ein bisschen was können wir da noch gutmachen. Platz sechs wäre schön.“ Schmid fuhr zwei Nacht-Stints, das Team hatte nur geringfügige Probleme: Eine leichte Berührung mit einem Mitbewerber und ein nötiger Tausch des Luftfilters.

24h Dubai, nach 19h: Das Prefa Racing Team Austria kämpft hart um einen möglichen Podiumsplatz in der Klasse A3T – es fehlen gerade einmal 40 Sekunden auf Platz drei. Teamchef Gottfried Kogler gab die Weisung aus, die Bremsen weiter zu schonen.

Taxiunternehmer Jo Rittner erklärte nach seinem Stint am frühen Morgen: „Wenn wir aus dem Omega herausfuhren, sahen wir zwischen zwei Wolkenkratzern den Sonnenaufgang - da musste ich immer grinsen, weil es so ein schöner Anblick war. Ich war richtig gut im Bremsen schonen und Sprit sparen – und dabei war ich trotzdem schnell.“

Der Red Camel-Jordans.nl-Seat Leon TDI #121 mit dem Österreicher Klaus Kresnik konnte sich auf Platz vier in der Klasse D1 vorarbeiten.

Das Racing 4 Friends-Team stellte den Mini #109 mit Getriebeschaden ab - der für seinen erkrankten Vater Christian Wolf eingesprungene Thomas Wolf ist demnach arbeitslos.

News aus anderen Motorline-Channels:

24h-Rennen Dubai 2014

- special features -

Weitere Artikel:

Quartararo verlässt Yamaha

Quartararo wechselt 2027 zu Honda

Der MotoGP-Transfermarkt für 2027/28 nimmt Fahrt auf - Honda sichert sich die Dienste von Fabio Quartararo für die kommenden zwei Jahre

GruppeM Racing gewinnt erstmals das Bathurst 12 Hour - Wildes Rennen mit Horrorcrash, Känguru-Kollision und kontroversen Szenen

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt

F1 Barcelona "Shakedown": Tag 2

Red Bull mit dem ersten Unfall 2026

Bestzeit für Max Verstappen, Unfall von Isack Hadjar: Im Privatduell mit Ferrari schreibt Red Bull am Dienstag die Schlagzeilen - alle anderen Teams haben verzichtet

Max Verstappen findet bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain deutliche Worte zum neuen Reglement: Es sei wie "Formel E auf Steroiden" und mache "keinen Spaß"

Aston Martin mit Showcar

Aston Martin zeigt Lackierung für 2026

Aston Martin hat sein Design für 2026 auf einem Showcar präsentiert, obwohl der AMR26 beim Shakedown schon gefahren war: Zündet Adrian Neweys Genie?