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24h-Rennen Dubai 2014

Ragginger und Frisch mit gelungenen Startphasen

An der Spitze ein Dreikampf zwischen Back Falcon #1, V8-Racing #21 und dem Ragginger-Porsche #4. Der Kogler-Seat #97 kurzzeitig auf P1 der A3T.

Michael Noir Trawniczek
Foto: 24series.com

„Die sollen sich vorne einmal austoben“, lachte Daniela Schmid rund eine Stunde nach dem Start der 24h von Dubai. Der Walkenhorst-BMW #27 lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang elf. Schmid kam erst gegen 17 Uhr zu ihrem ersten Einsatz. Sie erzählte: „Rund 80 Prozent der Team erhielt eine Zehn Sekunden-Strafe, weil die Fahrer mit zwei Rädern über die Kerbs hinaus fuhren, das ist ungewöhnlich.“

An der Spitze kämpften zu dieser Zeit Topfavorit Black Falcon #1, Polesetter V8-Racing #21 und der Fach Auto Tech-Porsche #4 mit Martin Ragginger, der auch den ersten Stint gefahren ist.

Ragginger erklärte: „Die Startphase ist gut gelaufen, das Auto funktioniert perfekt. Unser Ziel war es, vorne dran zu bleiben.“ Die frühe Code 60-Phase zwang da Team dazu, den ersten Stopp vorzuziehen. „Da hatten wir auch Glück, dass wir gerade nicht in den Top 5 lagen“, sagte Ragginger. Der Hintergrund: Während einer Code 60-Phase (entspricht einer Safety Car-Phase, allerdings ohne SC, dafür darf ein Schnitt von 60 km/h nicht überschritten werden) dürfen die Top 5-Fahrzeuge keine Fahrerwechsel durchführen.

Das Prefa Racing Team Austria (Seat Leon Supercopa #97) hatte eine grandiose Startphase - Startfahrer Roland Frisch erklärte nach seinem Stint: „Die Startphase war sehr gut, es gab keine Kollisionen und nur ein paar kleinere Momente, ganz normale Renn-Situationen. Als ich reinkam, lagen wir sogar auf Platz eins in unserer Klasse, weil Pfister Racing kurz vor uns den ersten Stopp eingelegt hat.“

Ein technisches Problem gab es am Mini JCW Endurance ‚109. Der Wiener Thomas Wolf kam noch nicht zu seinem Einsatz, das Auto wurde in der Garage repariert, zu diesem Zeitpunkt dauerten die Arbeiten bereits zehn Minuten.

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