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Schumacher-Unfall

Schreckliche Pietätlosigkeit

Ein Dieb hat Michael Schumachers Krankenakte aus dem Krankenhaus gestohlen und bietet diese nun den Medien zum Kauf an.

Neues Kapitel rund um den Fall der bei einem Skiunfall im Dezember schwer verletzten Formel-1-Legende Michael Schumacher: Wie die 'Bild'-Zeitung berichtet, wurde Schumachers Krankenakte aus der Uniklinik in Grenoble gestohlen und verschiedenen Medien zum Kauf angeboten.

Schumachers Managerin Sabine Kehm warnt nun davor, dieses Angebot anzunehmen: "Der Erwerb und die Veröffentlichung solcher Dokumente sind verboten." Sollte jemand diese Warnung ignorieren, werde man rechtlich dagegen vorgehen. Außerdem sei die Echtheit der Akte nicht sicher gewährleistet: "Das können wir nicht beurteilen. Aber die Unterlagen wurden gestohlen. Der Diebstahl wurde angezeigt und die Behörden sind eingeschaltet."

Der Preis, für den die Akte angeboten wird, liegt bei mindestens 60.000 Schweizer Franken (umgerechnet rund 50.000 Euro). Die Echtheit belege der Verkäufer mit angeblichen Details zu chirurgischen Eingriffen, schreibt die 'Bild'-Zeitung. "Da kann man doch nur entsetzt und angewidert sein", entrüstet sich Kehm.

Schumacher wurde inzwischen nach Lausanne verlegt. Als er noch in Grenoble war, hatte es bereits mehrere Versuche gegeben, zu ihm vorzudringen. Ein Reporter hatte sich dafür sogar als Priester verkleidet.

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