MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Schumacher-Unfall

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Die Staatsanwaltschaft Albertville hat die Ermittlungen im Fall Michael Schumacher eingestellt. Es liegt kein Fremdverschulden vor.

Es gibt keinen Hinweis auf Fremdverschulden. Das ist das Ergebnis der Ermittlungen im Fall Michael Schumacher, wie die Staatsanwaltschaft Albertville am Montag mitteilt. Die französischen Behörden haben ihre Untersuchungen zum Skiunfall des früheren Formel-1-Weltmeisters, der seither im Koma liegt, für abgeschlossen erklärt. Schumacher war am 29. Dezember 2013 in Meribel schwer gestürzt.

Der Unfall, das hat Staatsanwalt Patrick Quincy laut AFP nochmals betont, habe sich abseits der regulären Pisten ereignet. Markierungen und Schilder in diesem Skigebiet hätten jedoch den aktuellen französischen Vorgaben entsprochen. Ein Fehlverhalten Schumachers oder anderer Personen habe die Staatsanwaltschaft, so Quincy weiter, bei ihren Ermittlungen nicht feststellen können.

Die französischen Behörden hatten sich dem Fall unmittelbar nach den Ereignissen in Meribel angenommen und dabei unter anderem Bilder der Helmkamera, die Schumacher zum Zeitpunkt des Unfalls trug, ausgewertet. Schon am 8. Januar 2014 konnte die Staatsanwaltschaft ausschließen, dass Schumacher mit überhöhtem Tempo gefahren war, wie immer wieder spekuliert worden war.

Staatsanwaltschaft Quincy hatte den Unfallhergang damals so geschildert: "Schumacher fuhr drei bis sechs Meter außerhalb der markierten Piste, stieß gegen einen Stein, verlor das Gleichgewicht und fiel nach vorn. Er fiel mit dem Kopf auf einen Stein, der sich ungefähr 3,5 Meter weiter unten befand." Bei diesem Unfall zog sich Schumacher ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zu. Er wird weiter behandelt.

Der deutsche Rennfahrer liegt immer noch in einem künstlichen Koma, allerdings haben die Ärzte noch im Januar damit begonnen, die Aufwachphase einzuleiten, wie Schumachers Managerin Sabine Kehm am 30. Januar 2014 bestätigt hat. Schumacher und dessen Familie erfahren unterdessen unablässig Unterstützung und Anteilnahme aus aller Welt, obwohl über die Fortschritte des Patienten nur wenig bekannt ist.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Schumacher-Unfall

Weitere Artikel:

Zu wenig Action in Madrid

Madring soll für 2027 geändert werden

Der Madring steht nach seinem Formel-1-Debüt vor möglichen Änderungen: Die FIA hat den Veranstaltern bereits konkrete Empfehlungen gegeben

Bitterer Siegverlust für Alpine bei den 6 Stunden von Fuji und unerwarteter Toyota-Triumph - Wilder Crash in der LMGT3 sorgt für Diskussionen

"Verstehe nicht, was sie wollen"

Maverick Vinales rechnet mit KTM ab

Maverick Vinales ist zurück, doch vor seinem Comeback in Motegi beschäftigt ihn nicht nur seine verletzte Schulter, sondern vor allem das Zerwürfnis mit KTM

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

Brisante Trennungsgerüchte

WEC ohne die 24h Le Mans?

Droht der Langstrecken-WM 2027 eine Trennung von ihrem Promoter? Die FIA reagiert auf den Bericht und erklärt, wie es mit dem ACO weitergeht