MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Schumacher-Unfall

„Verbundenheit bewährt sich jetzt“

Laut Sabine Kehm würde sich nun das „freundschaftliche Verhältnis“ zwischen Michael Schumacher und seinen Sponsoren bewähren, die ihm treu bleiben…

Während Michael Schumacher nach seinem Ski-Unfall weiter nicht in der Öffentlichkeit präsent ist, halten ihm seine Sponsoren die Treue. Obwohl das öffentliche Auftreten eines Prominenten als Werbebotschafter Kapital einer Partnerschaft ist, demonstrieren die Unternehmen Solidarität mit dem Formel-1-Rekordweltmeister.

"Diese Verbundenheit bewährt sich jetzt", sagt Managerin Sabine Kehm der dpa über eine Zusammenarbeit auf partnerschaftlicher, freundschaftlicher und persönlicher Basis.

War Schumacher insbesondere zu Beginn seiner Laufbahn in der deutschen TV- und Printwerbung sehr präsent, wandelte sich das über die Jahre. "Man muss immer bedenken, in welcher Phase einer Karriere man sich befindet", erklärt Kehm. "Wenn man eher jung ist, sucht man sicher eher die Öffentlichkeit und daher auch eine größere Präsenz in der Werbung. Michael brauchte diese nicht." Nach seinem Abschied aus der Formel 1 arbeitete Schumacher mit mehreren Partnern zusammen. Diese bleiben ihm treu.

"Es ist für uns selbstverständlich, dass man auch in schlechten Zeiten zusammensteht", meint Robert Peil von der Deutsche Vermögensberatung, seit 18 Jahren Schumacher-Partner, gegenüber der dpa und distanziert sich von einer Trennung: "Es wäre ein fatales Zeichen als Unternehmen." Auch der Mineralwasser-Fabrikant Rosbacher und der Schweizer Luxusuhren-Produzent Audemars Piguet bekennen sich ausdrücklich zu Schumacher.

News aus anderen Motorline-Channels:

Schumacher-Unfall

Weitere Artikel:

Teamchef Toto Wolff erteilt einem Wechsel von Max Verstappen zu Mercedes eine Absage - Auch Experte Ralf Schumacher sieht viele Gründe, die dagegen sprechen

Wheatley zu Aston Martin?

Jonathan Wheatley verlässt Audi

Jonathan Wheatley verlässt Audi nach nicht einmal einem Jahr als Teamchef schon wieder - Mattia Binotto wird seine Aufgaben erst einmal übernehmen

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat