MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Dakar-Rallye 2017

Peugeot gestattet Dakar-Kundensport

PH-Sport, in der Rallye-WM mit Citroën verbandelt, wird bei der Dakar-Rallye 2017 drei der siegreichen Peugeot 2008 DKR16 einsetzen.

Fotos: Werk

Bei der Dakar-Rallye im Jänner 2017 werden mehrere Kundenfahrer mit dem erfolgreichen Peugeot 2008 DKR16 antreten. Mit diesem Buggyprototypen mit Hinterradantrieb dominierte der französische Hersteller den heurigen Wettbewerb. Stéphane Peterhansel holte seinen insgesamt zwölften Gesamtsieg. Der 2008 DKR16 war die Messlatte und der Mini-Silhouette von X-raid in fast allen Bereichen überlegen. Romain Dumas ist schon dieses Jahr mit einem Kunden-Peugeot angetreten, allerdings handelte es sich dabei um die weniger konkurrenzfähige erste 2015er-Version.

Nun können Kunden Topmaterial leasen. PH-Sport wird sich um den Einsatz von drei Peugeot 2008 DKR16 kümmern. Die überholten Fahrzeuge werden ab der Marokko-Rallye Anfang Oktober einsatzbereit sein. "Dass man das beste Fahrzeug für Cross-Country-Rallyes leasen kann, ist eine außergewöhnliche Möglichkeit für PH-Sport und interessierte Fahrer", sagt PH-Sport-Chef Bernard Piallat. "Wir werden auch von Peugeot Sport unterstützt, damit wir die Fahrzeuge genau verstehen. Dadurch wird PH-Sport mit den Standards eines Werksteams arbeiten."

PH-Sport steht in enger Verbindung mit den Motorsportabteilungen des PSA-Konzerns. Während sich Citroën heuer auf die Entwicklung des neuen World Rally Cars für 2017 konzentriert, betreut PH-Sport die vereinzelten Rallye-WM-Einsätze des bewährten DS3.

News aus anderen Motorline-Channels:

Dakar-Rallye 2017

Weitere Artikel:

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken

Ferrari zeigt aktive Aerodynamik

Aktive Aero - Fans kritisch: "Billiges Gimmick"

In einem Video können sich Formel-1-Fans die aktive Aerodynamik am Ferrari SF-26 in Aktion anschauen - Nicht alle sind von der neuen Technik begeistert

Nikolas Tombazis ist überzeugt, dass die neuen Formel-1-Systeme ab 2026 so gestaltet sind, dass sie sowohl an die Autos als auch an die Strecken angepasst werden können