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Dakar-Rallye 2017

Peugeot dominierte die erste Woche

Nach einer Woche liegen drei Peugeot an der Spitze, doch Nani Roma (Toyota) und Mikko Hirvonen (Mini) geben die Hoffnung nicht auf.

Bildquelle: Peugeot; X-raid

Die erste Woche der Dakar-Rallye 2017 war bestimmt vom großen Pech für Toyota und der starken Leistung von Peugeot. Nachdem sich Nasser Al-Attiyah früh aus der diesjährigen Ausgabe verabschiedet hatte und seine Toyota-Teamkollegen Giniel de Villiers und Nani Roma teils erhebliche Rückschläge wegstecken mussten, hatten die Franzosen mit ihren 3008 DKR oft leichtes Spiel.

In der Gesamtwertung belegen die Peugeot-Fahrer Stéphane Peterhansel, Sébastien Loeb und Cyril Despres die ersten drei Plätze. Erster Verfolger des Trios ist Nani Roma, der sich vor allem auf der fünften Etappe wieder etwas herankämpfen konnte. Was ist für den Toyota-Piloten noch möglich? "Nach der ersten Woche liegen vier Fahrzeuge innerhalb von gut fünf Minuten an der Spitze – da geht noch was", meinte der Spanier selbstbewusst.

Der Dakar-Sieger des Jahres 2014 hatte in den Höhenlagen der ersten Woche mit seinem Hilux einen schweren Stand. "Die Konkurrenz hat weniger Leistung, aber eben auch ein geringeres Gewicht. Es ist extrem schwierig, den Peugeots zu folgen", sagte Roma. "Wir müssen also auf jene Etappen warten, die etwas tiefer liegen. Insgesamt war die Woche positiv. Hätten wir nicht unser Problem mit dem Benzin gehabt, wären wir jetzt ganz vorn dabei."

Vor dem Start in die zweite Woche haben Nani Roma und sein Navigator Alex Haro Bravo einen Rückstand von ca. fünfeinhalb Minuten. Gemessen an den bisherigen Zeitabständen auf den einzelnen Etappen ist das wenig. "Aus meiner Sicht gibt es jetzt noch die vier Fahrzeuge an der Spitze, die ein Wort um den Gesamtsieg mitreden können. Alle anderen haben schon einen zu großen Rückstand. Auf der anderen Seite muss uns klar sein, dass noch eine harte Woche vor uns liegt", so Roma.

Drei Peugeots gegen einen Toyota? Das will der frühere Rallye-WM-Pilot Mikko Hirvonen (Bild oben) nicht so stehen lassen. Der X-raid-Mini-Pilot hat in der Gesamtwertung als Fünfter einen Rückstand von 42:21 Minuten auf die Spitze. "Jedem Teilnehmer kann an jedem Tag einfach alles passieren. Das darf man keinesfalls vergessen. Wir müssen also locker bleiben und schauen, was auf uns zukommt", gab sich der Finne kämpferisch. "Uns fehlt es etwas an Tempo, also müssen wir versuchen, möglichst fehlerfreie Fahrten hinzulegen. Noch sind wir nicht geschlagen. Aufgeben ist keine Option."

Autowertung, Top 8 nach 5 von 11 Etappen:

1. Peterhansel/Cottret (Peugeot) — 14:02:58 Stunden
2. Loeb/Elena (Peugeot) + 1:09 Minuten
3. Despres/Castera (Peugeot) + 4:54
4. Roma/Haro Bravo (Toyota) + 5:35
5. Hirvonen/Perin (Mini) + 42:21
6. Przygonski/Colsoul (Mini) + 59:55
7. Terranova/Schulz (Mini) + 1:04:49 Stunden
8. de Villiers/von Zitzewitz (Toyota) + 1:08:11

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