MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Keine großes Renault-Upgrade in Sicht

Bei Renault ist nun keine Rede mehr von einem grundlegenden Update der Formel-1-Aggregate, nur noch von konstanten Verbesserungen.

Auch im vierten Jahr des aktuellen Motorenreglements der Formel-1-WM haben die Aggregate von Renault gegenüber jenen von Ferrari oder Mercedes einen Leistungsnachteil. Daran dürfte sich kurzfristig auch nichts ändern, denn vom ursprünglich angekündigten und vor allem von Red Bull Racing für das Rennen in Baku erhofften Upgrade des Renault-Antriebs ist bei den Franzosen nun keine Rede mehr.

"Es wäre falsch, auf eine Art 'Wunderwaffe' zu hoffen, so als wäre eine neue Entwicklungsstufe in Vorbereitung", erklärte Renault-Sportchef Cyril Abiteboul auf Nachfrage. Vielmehr kündigte der Franzose nun eine Politik der kleinen Schritte an: "Es gibt ständig Upgrades, wir machen bei jedem Rennen kleine Fortschritte."

Ob das reicht, um die zuletzt wieder kritischeren Stimmen der unzufriedenen Verantwortlichen und Fahrer von RB Racing sowie Toro Rosso zum Verstummen zu bringen, wird sich zeigen. Vielmehr deutet die vorübergehende Abkehr von einem großen Upgrade darauf hin, dass Renault die Probleme mit der Zuverlässigkeit nach wie vor nicht in den Griff bekommt.

Damit sowie mit einsatztaktischen Überlegungen hatte Abiteboul Anfang Mai die Verschiebung der zunächst für Kanada, später für Aserbaidschan beabsichtigten Einführung einer neuen Ausbaustufe des Motors auf einen Termin kurz vor der Sommerpause der Formel-1-WM begründet. Nun erklärte er: "Nur konstante Verbesserungen werden unter dem Strich einen Unterschied ausmachen, aber es gibt keine Wunderwaffe. Mit jedem Rennen wird der Motor stets zuverlässiger."

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

Winward-AMG-Pilot Maro Engel gewinnt das Sonntagsrennen der DTM auf dem Red-Bull-Ring und beendet damit einen langjährigen Mercedes-Fluch in Österreich

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende