MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: News

Unfreiwillige Mercedes-Zugabe in Jerez

Die drei langjährigen DTM-Hersteller ein letztes Mal gemeinsam auf der Strecke; Habsburg als "Überläufer" von Audi zu HWA/Mercedes.

Die Abschiedstournee des Mercedes AMG C63 DTM geht in eine ungeplante Verlängerung: HWA, seit vielen Jahren das eigentliche Entwicklungs- und Einsatzteam des deutschen Herstellers in der DTM, ist bei den Testfahrten im spanischen Jerez vom 10. bis 12. Dezember noch einmal als solches dabei, ehe es mit fliegenden Fahnen auf Aston Martin wechselt.

Mercedes hatte sich zwar per Saisonende aus der DTM verabschiedet, doch in Andalusien wird man noch einmal gemeinsam mit Audi und BMW auf einer Rennstrecke zu sehen sein, weil der Vertrag mit der ITR GmbH, dem Veranstalter der Rennserie, die Marke zur Anwesenheit verpflichtet. Als Referenzfahrer für Mercedes wird Daniel Juncadella mit von der Partie sein.

Für den Test hat HWA neben dem Spanier die britischen Youngster Jake Dennis (23) und Jake Hughes (24) sowie Ferdinand Habsburg (21) und Thomas Preining (20) aus Österreich nominiert. Besonders die Nominierung Habsburgs ist eine Überraschung, denn der Fahrer aus der Formel-3-EM war in Jerez ursprünglich im Audi vorgesehen. Seinen Platz wird nun der 19jährige Franzose Sacha Fenestraz einnehmen, der wie sein Formel-3-Kollege Jonathan Aberdein für das Audi-Kundenteam WRT ins Cockpit klettern wird

R-Motorsport, das 2019 als Aston-Martin-Team sein DTM-Debüt geben will, hat noch keine Fahrer für seinen Einstieg nominiert. Die DTM-Autos werden von einem Joint Venture aus HWA und AF Racing in der Schweiz entwickelt. Bei den Testfahrten in Jerez wird das neue DTM-Team noch nicht vor Ort sein; inwieweit bestehende Mercedes/HWA-Technologien in das neue Projekt einfließen werden, ist weiterhin unklar.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: News

Weitere Artikel:

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

F1-Academy-Meisterin Doriane Pin hofft auf einen Formel-1-Test mit Mercedes - Laut eigener Aussage gibt es auch schon "die Idee" für eine private Testfahrt

Verstappen-Zukunft offener denn je

Verstappen-Zukunft: Was diesmal anders ist

Max Verstappen sagte in Japan, dass er "Lebensentscheidungen" zu treffen habe: Wie realistisch ist ein Abschied und was ist diesmal anders als in den Vorjahren?

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat