MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: Interview

Ekström: Keine Gespräche über Rückkehr

Nach dem Ende seiner Karriere in der Rallycross-WM wird der Schwede Mattias Ekström 2019 wohl nicht zu Audi in die DTM zurückkehren.

Eine Rückkehr von Mattias Ekström zu Audi in die DTM ist nach Aussage des Schweden für das Jahr 2019 unwahrscheinlich. Zwar sei er einem Comeback in der Rennserie grundsätzlich nicht abgeneigt, doch gebe es dafür in der nächsten Saison nicht die Möglichkeit. "Wenn es keinen Platz gibt, gibt es nichts, worüber man diskutieren kann", sagte er.

"Ich weiß zwar noch nicht, wer fahren wird, aber soweit ich weiß, gibt es keine freien Plätze. Mich hat noch keiner gefragt, ob ich fahren will", erklärte Ekström, bisher mit Audi noch nicht über ein DTM-Cockpit 2019 gesprochen zu haben. Interesse daran hätte der zweifache Champion generell aber schon.

"Ich stehe dem ganzen recht offen gegenüber. Wenn jemand käme und sagte: 'Willst du nicht in der DTM fahren?', wäre ich nicht abgeneigt, aber das ist bisher nicht passiert, und daher beschäftige ich mich auch nicht damit", sagte der Schwede. "Ich bin auch keine 18 mehr und werde nicht auf Knien flehen. Es müsste für mich alles passen, und das Team müsste mich haben wollen. Audi hat ein gutes Team. Für sie gibt es wenig Gründe, etwas zu ändern."

Ekström hat 2017 seinen Rücktritt aus der DTM erklärt und im Mai 2018 als Gaststarter beim Saisonauftakt in Hockenheim zwei Rennen zum Abschied bestritten. Sein Augenmerk galt danach exklusiv der Rallycross-WM, in der er heuer aber ohne Finalsieg blieb. Nachdem Audi bekanntgegeben hatte, per Saisonende die Werksunterstützung für das EKS-Team zu beenden, erklärte Ekström zuletzt, 2019 kein Vollzeitengagement in der Rallycross-WM mehr anzustreben.

Nun sucht der Schwede ein neues Betätigungsfeld – zum einen für EKS, zum anderen auch für sich selbst als Fahrer. Dabei wolle er aber nicht aktiv auf Audi zugehen und um ein DTM-Cockpit betteln: "Ich war lange dabei, werde aber nicht hingehen und sagen: 'Gebt mir einen Platz!'" Somit dürfte das Kapitel DTM für Ekström abgeschlossen sein, was ihn mit Blick auf die Einführung leistungsstärkerer Turbomotoren in der Saison 2019 ein wenig ärgert.

"18 Jahre lang hat keiner auf mich gehört, wenn ich gesagt habe, dass wir mehr Leistung brauchen; dann trete ich zurück, und im Jahr darauf gibt es mehr Leistung", sagte Ekström. "Ich bereue nichts, aber es ist schon etwas peinlich und lustig, dass sie so lange dafür gebraucht haben."

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Interview

Weitere Artikel:

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann