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Schumacher-Unfall

Schmerzreize wieder vorhanden

Jean Alesi erzählt, was er bei Michael Schumacher im Krankenhaus erlebt hat und wie der verunfallte Formel-1-Weltmeister auf seinen Besuch reagierte.

Für die vielen Fans von Michael Schumacher waren die vergangenen Wochen ein Wechselbad der Gefühle. Nach Negativnachrichten keimte immer wieder Hoffnung auf - zuletzt, als seine Sprecherin Sabine Kehm offenbarte, dass der nach einem Skiunfall mit schweren Kopfverletzungen im Koma liegende Rekordweltmeister "Momente des Bewusstseins und des Erwachens" zeige.

Einer, der Schumacher tatsächlich mehrmals im Krankenhaus in Grenoble besucht hat und daher seine Genesung aus der Nähe mitverfolgte, ist sein ehemaliger Konkurrent Jean Alesi. Der 49-jährige Franzose kann die positiven Nachrichten der vergangenen Tage nur bestätigen.

"Zunächst reagierte Michael nur auf Schmerz, also wenn man ihn zum Beispiel gekniffen hat", erklärt Alesi gegenüber Speedweek. "Aber das kann auch eine unbewusste Reaktion des Körpers sein. Bei meinen letzten Besuchen merkte ich dann, dass sich etwas zum Besseren zu verändern beginnt."

Laut der Gazzetta dello Sport reagierte Schumacher zuletzt mit Augenbewegungen auf seine Umwelt, auch Geräusche lösten eine Reaktion aus. Laut Alesi merkt man auch Schumachers Familie an, dass es mit dem 45-Jährigen aufwärts geht: "Ich spürte von der Familie eine gewisse Erleichterung, eine große Freude darüber, wie sich die Dinge entwickeln. Das ist fabelhaft, selbst wenn der Weg zurück ins Leben noch lang ist."

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