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DTM: News

DTM & Super GT: vier Rennen 2019

Vier gemeinsame Rennen mit der japanischen Super-GT-Serie werden 2019 nach DTM-Format ausgetragen: Alle Hersteller auf Einheitsreifen.

Die DTM wird 2019 einen weiteren Schritt in Richtung einer Internationalisierung machen. Erstmals wird es zwei gemeinsame Events mit den Herstellern, Teams und Fahrern aus der japanischen Super-GT-Serie (GT500) geben. Audi und BMW treffen dann einmal in Europa auf Honda, Lexus und Nissan, eine weitere Veranstaltung wird in Japan stattfinden.

"Die gemeinsamen Veranstaltungen mit den Japanern werden im DTM-Format durchgeführt", erklärt DTM-Boss Gerhard Berger (Bild oben). Es wird jeweils am Samstag und Sonntag ein Qualifying und ein Rennen geben. Punkte für die DTM oder die Super-GT-Serie werden nicht vergeben. Allerdings arbeiten die Verantwortlichen gerade an dem Plan, für die beiden Events mit vier Rennen eine eigene - also internationale - Wertung zu erarbeiten.

"Für die beiden Events mit jeweils zwei Rennen gibt es eine eigenständige Wertung. Da wird keiner Punkte für die DTM oder die Super-GT-Serie verteilt. Sagen wir mal, es wird eine Art Champions-League-Format", meint Berger. Ob die gemeinsamen Rennen mit den Japanern in Europa an einem der bewährten DTM-Schauplätze stattfinden wird, steht noch nicht fest. Es ist denkbar, dass man dafür beispielsweise die Veranstaltung in Budapest oder Zandvoort aus der DTM-Wertung herauslöst.

Die Verhandlungen über die Details sind bereits weit fortgeschritten. In Japan herrscht ein intensiver Reifenkrieg in der Super-GT-Szene. Beim Aufeinandertreffen der beiden Tourenwagen-Serien wird man jedoch Einheitsreifen verwenden. In Europa werden alle Autos auf Hankook rollen. Welche Marke in Japan verwendet wird, steht derzeit noch nicht fest. Die beiden gemeinsamen Veranstaltungen sollen einen Vorgeschmack auf eine bald womöglich noch internationalere Ausrichtung sein.

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