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DTM und SuperGT: Zusammenarbeit?

Fact finding mission

Wie schaut die DTM der nächsten Jahre aus? – ITR informiert sich in Japan – ist ein GT-Reglement die Zukunft der "Formel 1 mit Dach"?

Wie soll ab 2011 und darüber hinaus das DTM-Reglement gestaltet werden, um weiter Kosten zu sparen und die Tourenwagenserie gleichzeitig für weitere Hersteller attraktiver zu machen?

Mit dieser Frage beschäftigen sich der DTM-Dachverband, die Hersteller Mercedes und Audi sowie die deutsche Motorsporthoheit DMSB (die deutsche OSK) seit Langem.

Immer wieder wird dabei auch die Möglichkeit ins Gespräch gebracht, ein GT-Reglement einzuführen. Immerhin ist mit Porsche einer der größten Sportwagenhersteller zu Hause.

Diese Option steht weiter im Raum, und deshalb will eine ITR-Delegation nach Informationen von 'Autosport' nach Japan reisen, um sich mit dem SuperGT-Promoter GTA zu treffen. Ein SuperGT-Reglement wäre auch für die DTM ein denkbarer Weg.

Zudem gibt es die Idee, die Leistung der DTM-Boliden und der japanischen GT500-Autos anzupassen um vielleicht irgendwann beide zusammen ins Rennen zu schicken.

"Sie möchten mit uns über das Reglement sprechen, mit der Idee einer möglichen Verbindung unserer beiden Serien", bestätigte ein GTA-Sprecher gegenüber 'Autosport'. Das sei jedoch nichts, "was die nahe Zukunft betrifft".

DTM- und GT500-Autos haben beide einen V8-Frontmotor und die Silhoutte von Serienfahrzeugen. Unter dem äußeren Kleid unterscheiden sie sich jedoch im Aufbau, zudem dürften SuperGT-Fahrezeuge schneller sein.

Dass ein GT-Reglement die DTM vor allem für Hersteller wie BMW oder Toyota/Lexus (beide bereits jetzt in der SuperGT aktiv) interessant machen würde, ist nichts Neues. Für BMW wäre ein Einstieg in die DTM nur dann interessant, wenn die Fahrzeuge auch in anderen Serien eingesetzt werden können, zum Beispiel von Kundenteams.

Noch ist aber nicht endgültig entschieden, ob die Zukunft der DTM wirklich GT heißt. Wie sich in anderen Serien gezeigt hat, hat ein GT-Reglement hat durchaus seine Tücken. Es müsste so strikt formuliert sein, dass jegliche Klauseln oder Hintertüren, die für etwaigen Diskussionsstoff sorgen könnten von vornherein ausgeschlossen werden.

Kosten sparen lässt sich auch durch die Einführung von deutlich mehr Einheitsteilen als bisher. Laut 'AUTO BILD Motorsport' sieht der derzeitige Entwurf des neuen Technikreglements für 2011 vor, dass unter anderem Frontsplitter, Kühler und deren Einbauposition, die Motorposition, das Monocoque sowie die gesamte Luftführung - inklusive der Bremsbelüftung - einheitlich vorgeschrieben werden sollen.

Weiterer positiver Effekt: Durch mehr Einheitsteile wären neue Hersteller auf Anhieb konkurrenzfähig.

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