MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: News Super GT, Fuji 2015

"Class One" nimmt konkrete Formen an

Der "Class One"-Lenkungsausschuss, bestehend aus Vertretern der GTA, der IMSA und des ITR e.V., hat wegweisende Entscheidungen getroffen.

Fotos: SUPERGT.net

Am Tag nach dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat der "Class One"-Lenkungsausschuss, bestehend aus Vertretern der japanischen Super GT, der amerikanischen IMSA und der DTM-Dachorganisation ITR e.V. seine erste Sitzung in diesem Jahr abgehalten und dabei wegweisende Entscheidungen getroffen.

Nachdem sich die drei Organisationen und die involvierten Hersteller im vergangenen September über die Eckpunkte des technischen Reglements geeinigt haben, wurde nun das Motorenreglement verabschiedet. Im Bereich Aerodynamik konnte das Lastenheft definiert werden und muss nun noch in den Details auf die technische Umsetzbarkeit getestet und entwickelt werden. Die Autos der "Class One" sehen den heutigen Modellen der DTM und der GTA bezüglich Aufbau und Aerodynamik sehr ähnlich. Angetrieben werden die Tourenwagen von neuen Vierzylinder-Turbomotoren mit einer Leistung von rund 600 PS.

Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender der DTM-Rechteinhaberin und -vermarkterin ITR e.V., zeigte sich nach dem Meeting zufrieden: "Wir konnten heute in vielen Fragen eine Einigung erzielen und sind unserem gemeinsamen Ziel ein gutes Stück näher gekommen. Ich freue mich auf den Tag, an dem die Autos der 'Class One' von verschiedenen Kontinenten erstmals gegeneinander antreten werden."

Masaaki Bandoh, CEO des Rechteinhabers GTA, war nach dem Meeting ebenfalls erfreut: "Ich glaube, dass die getroffenen Vereinbarungen den Veranstaltern der Rennserien helfen werden, sich in Zukunft weiterzuentwickeln. Auch bin ich glücklich, dass wir konkret über die ersten gemeinsamen Rennen gesprochen haben, welche einer der Hauptgründe dafür sind, dass die Kooperation zwischen der ITR, IMSA und uns ins Leben gerufen wurde."

Um diesen Wettkampf zwischen den Serien zu ermöglichen, wird es im Rahmen von gemeinsamen Rennveranstaltungen zu direkten Vergleichen zwischen den Autos der japanischen und deutschen Hersteller kommen. Am Ende der Saison 2017 ist die Premiere in Japan geplant, zu Beginn der Saison 2018 kommt es in Deutschland zur Revanche.

Die sechs involvierten Hersteller haben zugestimmt, dass die Organisatoren der Rennserien ein entsprechendes Konzept für die Durchführung erarbeiten. Aktuell kämpfen in der DTM Audi, BMW und Mercedes gegeneinander, in Japan duellieren sich Honda, Lexus und Nissan. Sobald die DTM-Ablegerserie auf dem nordamerikanischen Kontinent gestartet ist, werden auch die US-Hersteller eingebunden.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorsport: News

Weitere Artikel:

MotoGP Assen 2026

Premierensieg für Ai Ogura!

Ai Ogura gewinnt in Assen als erster Japaner seit mehr als 20 Jahren - Raul Fernandez und Jorge Martin auf dem Podium - Marco Bezzecchi gestürzt

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.

Vor einem Jahr flog Red Bulls langjähriger Teamchef Christian Horner raus und wurde durch Laurent Mekies ersetzt - Was hat sich seitdem verändert?

Preining rechnet mit BoP ab

"Bin kurz davor aufzuhören!"

Porsche-Pilot Thomas Preining geht hart mit der BoP ins Gericht und deutet seinen Rücktritt an: Warum ihn sogar die "Köche aus dem Catering" überholen würden

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden