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Iin Führung liegend ausgefallen

Sonst bei AT-Racing in der FIA-GT unterwegs, gastierten Kaufmann & Talkanitsa in Spa in einem Porsche 996 turbo - leider ohne Erfolg.

In den Morgenstunden am Sonntag beendete ein Feuer im Heck des Porsche Turbo den Traum vom Klassensieg. Schon vor dem Rennen gab es für das Quartett Wolfgang Kaufmann, Alexander Talkanitsa, Kenneth Heyer und Philippe Ullmann einen Rückschlag zu verdauen.

Die Offiziellen entschieden kurz vor Beginn des ersten freien Trainings dem Porsche ein Zusatzgewicht von 60kg einzuladen: "Mit der kurzfristigen Gewichtszuladung haben wir die Hälfte des ersten freien Trainings verloren und unser ganzes Set-Up passte nicht mehr“, erklärt Wolfgang Kaufmann die wenigen Runden am Donnerstagmorgen.

„Beim Motor haben wir dann der Standfestigkeit den Vorrang gegeben. Ladedruck, Schaltdrehzahl und Motorkennfeld wurden für die 24h Distanz ausgelegt. In Verbindung mit den groß dimensionierten Turboladern führte das zu einem nicht wirklich zügigen Ansprechverhalten. So hatten wir leider aus den engen Ecken heraus kaum Leistung – die hatten wir dafür dann aber zuhauf am Ende der schnellen Streckenabschnitte.“

Wolfgang Kaufmann stellte den 996 GT1 Turbo Porsche im Qualifying auf die Pole Position. Für das Rennen vertraute das belgische PMB Team auf die bekannten Michelin Reifen aus der belgischen GT Meisterschaft. Der deutsche Sportwagenprofi fuhr am Samstag um 16.00 auch den Startturn zur 60. Auflage der 24h von Spa und übergab anschließend an Kenneth Heyer.

Bis in die Nacht hinein lief der einzig noch international aktiv fahrende 996 Turbo Porsche dann wie das sprichwörtliche Uhrwerk – bis in der Nacht eine der drei Kupplungsscheiben ihren Dienst quittierte und gewechselt werden musste.

Nach erfolgreicher Reparatur ging das Team erneut wieder ins Rennen. Das Aus kam völlig überraschend um 08.00. „Ein Ölleck hat wohl zu einem Feuer im Heck des Porsche geführt. Leider hatte Kenneth die Boxeneinfahrt knapp verpasst und musste den Porsche Ausgangs der ehemaligen Bus-Stop abstellen.“ schildert Wolfgang Kaufmann den unglücklichen Rennausgang.

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