MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

KTM holt den Titel

Meisterauto X-Bow: Nach einem tollen Rennwochenende können KTM und Reiter-Engineering schon die Sektkorken knallen lassen.

Dank einer astreinen Leistung der drei X-Bow-Piloten Catharina Felser, Christopher Haase und Dennis Retera geht der Sieg in der Sports Light-Gesamtwertung im GT4 European Cup schon vor dem letzten Rennen mit Sicherheit an KTM – nur die Reihenfolge, in der die Fahrer die ersten drei Plätze belegen, ist noch nicht entschieden.

Christopher Haase konnte jedoch einen großen Schritt in Richtung Titelgewinn machen, nachdem er in seinen Rennen die maximale Punktezahl eroberte. Dabei hatte das Wochenende für den 21jährigen Deutschen alles andere als erfreulich begonnen.

Feuer!

Gleich im ersten Training gab es am sonst so zuverlässigen X-Bow mit der Nummer 101 ein Problem, in Folge dessen sogar ein kleines Feuer ausbrach. Zwar konnte der Brand rasch gelöscht werden, das Training war für Haase und Teamkollegen Dennis Retera aber vorbei, auch das Qualifying konnte man nicht fahren.

Dementsprechend musste das erste Rennen am Samstag, mit 50 Minuten das „Long Race“ des Wochenendes, von der 18. und letzten Startposition aus in Angriff genommen werden. Auch Teamkollegin Cathi Felser stand weit hinten, nach einem ebenfalls durchwachsenen Training fand sie sich auf Rang 15 der Startaufstellung wieder.

Durchmarsch

Im Rennen selbst gab es für die orangen Renner dann allerdings kein Halten: Die Sports Light-Konkurrenz von Donkervoort hatte keine Chance, ebensowenig die meisten Mitbewerber in den wesentlich stärkeren GT4-Autos:

Bis zum Ende des Rennens stürmte Christopher Haase auf den sensationellen sechsten Rang nach vor, KTM-Pilotin Felser wurde gute Neunte. Besonders beeindruckend waren die Zeiten, die auf der schnellen Berg- und Tal-Bahn von Brünn erzielt werden konnten: In seiner besten Runde fehlten Christopher Haase lediglich vier Zehntelsekunden auf die Zeit des schnellsten GT4-Piloten...

Die Rennen zwei und drei boten ein ähnlich erfreuliches Bild, auch wenn aufgrund der kürzeren Renndistanz (25 Minuten) weniger Zeit blieb, um von den schlechten Startplätzen aus weiter nach vor zu kommen:

Im zweiten Lauf gab es somit die Ränge acht (Haase) und zehn (Felser), im dritten Rennen die Plätze acht (Retera) und neun (Felser), was zwei astreine Doppelsiege in der GT4 Sports Light Klasse bedeutete.

Orange Revolution

Dementsprechend zufrieden waren die KTM-Piloten: Christopher Haase: „Schlechter Start und Happy End, das wäre das Resümee meines Wochenendes. Mit der Führung in der Gesamtwertung bin ich natürlich happy!“

Dennis Retera: „Ich bin zufrieden, auch wenn ich heute mit ein bisschen Glück in der Gesamtwertung noch weiter vorne gelandet wäre. Jetzt wird’s in Nogaro ganz spannend.“

Und auch Cathi Felser, die an diesem Wochenende die Gesamtführung erstmals an abgeben musste, war nicht wirklich unglücklich: „Wir haben wieder tolle Platzierungen für das Team und für KTM geholt. Außerdem war ich immer knapp an den Jungs dran – und in Nogaro habe ich noch alle Chancen, ich werde mit Sicherheit alles probieren.“

Gesamtwertung nach 15 von 18 Rennen:

1. Christopher Haase (D), KTM X-Bow 114 Punkte
2. Catharina Felser (D), KTM X-Bow 106
3. Dennis Retera (D), KTM X-Bow 103
4. Gavan Kershaw (GB), Lotus 2-Eleven 34

Das nächste und zugleich letzte Renn-Wochenende der Saison 2008 findet am ersten Oktober-Wochenende statt. Dann gastiert der GT4 European Cup in Frankreich, genauer gesagt in Nogaro.

News aus anderen Motorline-Channels:

FIA-GT4: Brno

Weitere Artikel:

24h Nürburgring, Spa, Zandvoort

Das irre Wochen-Triple für viele DTM-Stars

Zwei Drittel der DTM-Piloten mussten zuletzt eine Horrorwoche im Cockpit absolvieren - Auf dem Plan standen die 24h Nürburgring, Spa und Zandvoort

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

GP von Monaco: 2. Fr. Training

Ferrari wieder doppelt vorn

Ferrari belegte wie im ersten Training die ersten beiden Plätze, während Mercedes nicht über die Positionen vier und fünf hinauskam - Frühes Aus für Lando Norris

Paukenschlag: Messfehler offiziell bekannt

Messfehler: FIA lässt Alpine-Antrag zu

Alpine hat im Kampf gegen die Monaco-Strafen den ersten Etappensieg erzielt: Der Antrag auf Überprüfung ist genehmigt - FOM gibt sogar schon eine Ungenauigkeit zu