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USCC: 24h von Daytona

Porsche unerwartet schnell

Nach 12 dramatischen Stunden beim 24 Stunden-Rennen von Daytona führt der Ford-Pilot Scott Dixon, Lietz-Porsche Führender der GTLM.

Zur Halbzeit des 24-Stunden-Rennens in Daytona haben noch sieben Autos realistische Chancen auf den Gesamtsieg. Scott Dixon führt das Feld, das in der Nacht (MEZ) immer wieder durch Gelbphasen zusammengehalten wurde, mit seinem Riley-Ford an. Der Ganassi-Pilot hat einen knappen Vorsprung auf die Corvette-DPs von Action Express (Burt Friselle), Wayne Taylor (Ricky Taylor) und Spirit of Daytona (Mike Rockenfeller).

In Lauerstellung agieren derzeit John Pew (Michael Shank), Christian Fittipaldi (Action Express) und der Morgan-Nissan von Oak, der aktuell von Alex Brundle pilotiert wird. Die französische LMP2-Mannschaft hatte Glück im Unglück: nach einem Schaden an der Lichtmaschine konnte man sich dank kluger Strategie in den Gelbphasen wieder nach vorne arbeiten. Alle weiteren Prototypen sind weit zurückgefallen, oder ganz aus dem Rennen.

Zuletzt hatte sich der Ganassi-Riley mit der Startnummer 01 aus der Spitzengrupppe verabschiedet. Scott Pruett musste den Wagen mit einem Schaden an der Front an die Box bringen. Nach 50 Minuten Reparatur hat das Fahrzeug erheblichen Rückstand. Mit einem kolossalen Motorschaden schied der Riley-Dinan von Starworks aus. Der DeltaWing liegt nach Problemen mit Getriebe und Motor sowie einem Schaden nach einem Einschlag aussichtslos zurück.
Insgesamt umrunden noch 62 von 67 gestarteten Fahrzeugen den Kurs - und das nach dermaßen heftigen Zwischenfällen. Am schlimmsten war der Unfall von Memo Gidley (Bob Stalling) und Matteo Malucelli (Risi). Beide Piloten kamen offenbar jedoch verhältnismäßig glimpflich davon. Malucelli wird wegen Rückenschmerzen weiter im Krankenhaus beobachtet, bei Gidley mussten Brüche an Ellenbogen und Bein operiert werden.

In der LMPC-Klasse führt aktuell Jon Bennett (Core) vor Enzo Potolicchio (8Star) und Kyle Marcelli (Starworks), auch die Mannschaft um Raphael Matos (Performance Tech) hat noch Aussichten auf den Klassensieg. In der GTLM-Kategorie haben sich die beiden SRT-Vipern von der Spitze verabschiedet. Das Auto von Dominik Farnbacher (Startnummer 91) musste wegen eines Schadens an der Servolenkung an die Box, das Schwesterfahrzeug (Starnummer 93) kam mit beschädigter Front hinter die Boxenmauer.

Porsche hat unterdessen das Zepter in der GTLM-Klasse in die Hand genommen. Das Auto von Richard Lietz mit Patrick Pilet am Steuer führt vor seinem Markenkollegen Michael Christensen. Die Corvette von Robin Liddell liegt auf Rang drei vor den beiden BMW Z4, die zwar nicht sonderlich schnell, aber sehr konstant unterwegs sind und wenig Zeit an der Box verbingen. Die zweite Corvette kam kurz vor der Halbzeit mit einem Kühlerdefekt zum ungeplanten Stopp. Die GTD-Klasse führt Townsend Bell (Ferrari) im Auto von Level 5 an.

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