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USCC: 24h von Daytona

Wirbel um den GTD-Sieg

Erst Level 5, dann Flying Lizard und nun wieder umgekehrt. Die IMSA erklärt das Ferrari-Team doch zum GTD-Sieger in Daytona.

Rund vier Stunden nach Rennende haben die Organisatoren der 24 Stunden von Daytona das Ergebnis in der Klasse GT-Daytona (GTD) korrigiert. Die IMSA nahm eine ursprünglich gegen den Ferrari von Level 5 (Startnummer 555) verhängte Zeitstrafe wieder zurück. Der zunächst zum Sieger erklärte Audi R8 LMS des Audi-Kundenteams Flying Lizard wurde auf den zweiten Platz zurückversetzt.

Die Organisatoren haben alle Beteiligten um Entschuldigung für das verursachte Durcheinander gebeten. Man habe im heißen Duell der beiden Schlussfahrer Alessandro Pier Guidi (Level 5) und Markus Winkelhock (Flying Lizard) zunächst eine Berührung erkannt. Der Italiener sollte den deutschen Audi-Werksfahrer im direkten Zweikampf um den Sieg abgedrängt haben.

Der Aufschrei im Lager von Level 5 war groß, die Freude bei Fyling Lizard zunächst riesig. Doch nach erneuter Betrachtung der Fernsehbilder stellte die IMSA ihren Irrtum fest. Es hatte gar keine Berührung zwischen dem Ferrari F458 Italia und dem Audi R8 gegeben. Daher nahmen die Offiziellen die Strafe zurück, Pier Guidi und seine Kollegen erhielten Rang eins der Klasse zurück.

"Es ist schade, dass das Geschehen nach Rennende einen Schatten auf das wirklich tolle Rennen in der Klasse GT-Daytona wirft. Wahrscheinlich hätte dieses Rennen zwei Sieger verdient", meint Audi-Kundensportleiter Romolo Liebchen. Das Team Flying Lizard behält sich weitere Schritte gegen diese Entscheidung vor und möchte sich erst im Verlauf des heutigen Montags äußern.

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