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WEC: Le Mans

BoP für die GTE-Pro-Klasse offiziell

Die anfängliche Balance of Performance in der GTE-Pro-Klasse für die 24h von Le Mans im kommenden Monat ist bekanntgegeben worden.

Die erste Balance of Performance der GTE-Pro-Klasse für die 24h Stunden von Le Mans am 16. Juni 2018 wurde bekanntgeben. Der Langstreckenklassiker, der zum 86. Mal ausgetragen wird, ist nicht Teil des automatischen Systems der Langstrecken-WM, da die einzigartige Charakteristik der langen Strecke eigene Anpassungen notwendig macht. Im Vergleich zum Saisonauftakt in Spa wird es in der GTE-Pro-Klasse daher auch einige Änderungen geben. Angewendet wird die neue Balance of Performance erstmals bei den Testfahrten auf dem Circuit de la Sarthe am 3. Juni.

Die großen Unterschiede gibt es, weil darauf geachtet wird, die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den verschiedenen Klassen – vor allem auf den Geraden – beizubehalten. Deshalb werden die GTE-Pro-Autos in Le Mans mehr Leistung erhalten, aber auch schwerer werden. Es ist sinnvoll, die aktuelle Balance of Performance mit jener des vergangenen Jahres zu vergleichen, um die Veränderungen auszumachen.

Die Chevrolet Corvette C7.R, die nicht in der Langstrecken-WM an den Start geht, wird nahezu mit derselben Balance of Performance wie im vergangenen Jahr starten. Das Fahrzeug war 2017 nur knapp hinter den Aston Martin Vantage GTE der ersten Generation ins Ziel gekommen. Die Corvette wird ein Kilogramm schwerer (1.244 kg), außerdem wird wieder ein Luftmengenbegrenzer mit 29,5 mm Durchmesser zum Einsatz kommen.

Der Porsche 911 RSR wird gleich zehn Kilogramm schwerer werden und mit mindestens 1.268 Kilogramm starten, allerdings wird ein 0,2 Millimeter größerer Luftmengenbegrenzer eingesetzt. Der Ford GT bekommt ein Zusatzgewicht von zwölf Kilogramm im Vergleich zum Rennen im Jahr 2017. Der Ferrari 488 GTE wird im Vergleich zum Vorjahr 21 Kilogramm schwerer sein. Der Aston Martin Vantage GTE der zweiten Generation sowie der neue BMW M8 GTE müssen ebenfalls mit einem Mindestgewicht von 1.268 Kilogramm starten.

Diese anfängliche Balance of Performance für Le Mans kann während der offiziellen Testfahrten, des Trainings, des Qualifyings und sogar des Rennens noch verändert werden, wie 2016 geschehen. Außerdem kann die Rennleitung während des 24h-Rennens auch Strafen gegen alle Teams einer Marke aussprechen, falls diese ihr wahres Leistungspotenzial bei den Testfahrten oder während der Woche vor dem WM-Lauf versteckt haben sollten.

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