RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Nicht ganz...

Bei Subaru herrschte verhaltene Freude über das Podium-Finish von Solberg und die Punkte für Mäkinen, ganz zufrieden waren "die Blauen" nicht.

Manfred Wolf

Denn insgeheim hatte sich die Truppe rund um Team-Boss David Lapworth vielleicht doch ein wenig mehr erwartet, den Speed von Peugeot und Ford konnte aber weder Solberg noch Mäkinen auf Dauer mitgehen.

Die Autos selbst zeigten sich aber zuverlässig, das freute David Lapworth: „Es gab während der gesamten Veranstaltung keine Probleme mit den Autos, das ist sehr gut. Wir verfolgen unsere Entwicklung sehr genau und wir konnten uns während der letzten sechs Monate kontinuierlich verbessern, wir sind auf dem richtigen Weg. Bei den nächsten Rallyes wollen wir noch ein oder zwei Stufen am Podium hinaufklettern, ich denke, das kann uns gelingen.“

In drei Wochen gibt’s die erste Gelegenheit dazu, dann steht nämlich die Argentinien Rallye auf dem Programm.Sowohl Mäkinen als auch Solberg freuen sich schon auf den Lauf in Südamerika, vorerst gilt es aber einmal, die Neuseeland Rallye zu analysieren.

Petter Solberg, der in Austalien den dritten Platz holen konnte, war relativ zufrieden: „Ich habe schon vor der Rallye gesagt, dass ich unbedingt aufs Podium fahren möchte, das ist mir gelungen. Dementsprechend glücklich bin ich auch. Es liegt zwar noch viel Arbeit vor uns, um ganz mit der Spitze mithalten zu können. aber wir schaffen das, vielleicht schon in Argentinien.“

Weniger zufrieden war Tommi Mäkinen, der sich seinen Rückstand nicht ganz erklären konnte: „Die Rallye selbst war gut, das Wetter war so schön wie schon lange nicht mehr, aber für mich war es ungleich schwieriger – und ich weiß nicht warum.“

„Vor der Rallye war alles perfekt, doch als ich auf den Sonderprüfungen unterwegs war, habe ich mich nicht zu 100 Prozent wohlgefühlt“, erklärt der Finne weiter. „Das ist sehr merkwürdig, aber immerhin haben wir noch ein paar Pünktchen für die Fahrer-WM und auch Punkte für das Team holen können. Jetzt freue ich mich auf Argentinien, ich mag diese Rallye sehr und hoffe, dass es dort besser geht.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Neuseeland

- special features -

Weitere Artikel:

Sebastien Ogier 2027

Nur zwei WRC-Starts für Toyota?

Sebastien Ogier wird in der WRC-Saison 2027 nicht mehr um den Titel fahren - Jari-Matti Latvala bestätigt aber, dass die Karriere des Franzosen noch nicht zu Ende ist

Jahressiegerehrung & Party

TEC7 ORM lädt zur Rallyeparty

Am 20. November steigt im FAZ Fohnsdorf die große TEC7 ORM Jahressiegerehrung mit Rallyeparty im Anschluss - die Fans sind herzlich eingeladen.

WRC-Rückkehr in die USA

WRC: Diese Region wird zur Rallye-Bühne

Die WRC kehrt 2027 in die USA zurück, nun stehen weitere Details fest: Knoxville wird Rallye-Zentrum, der zeremonielle Start erfolgt in Nashville

MRC, Rallye du Valais: Bericht

Starker Sieg von Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen bei der Rallye Internationale du Valais das Saisonfinale des Mitropa Rally Cup. Manuel Kößler verteidigt mit Copilot Benedikt Hofmann seine Meisterschaftsführung und gewinnt den Mitropa Rally Cup in seiner 61. Saison.

ARC, Herbstrallye: Bericht Kiehtreiber

Nothing’s gonna stop us

Die Saison 2026 verlief für René Kiehtreiber mit zwei Ausfällen und vier erfolgreich beendeten Rallyes sehr wechselhaft, zum Abschluß wollten er und sein Stamm-Copilot es noch einmal genau wissen.