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Stohlito bester Privatier

Manfred Stohl belegt nach der 1. Etappe den tollen 9. Zwischenrang, ohne Reifenschaden wäre sogar eine noch bessere Platzierung möglich gewesen.

Peugeot-Pilot Manfred Stohl und Beifahrerin Ilka Minor beendeten den ersten Tag der Rallye Neuseeland auf dem neunten Rang. Während des gesamten Tages hatte der Wiener gute WP-Zeiten errungen und zwischenzeitlich sogar den sechsten Rang belegt.

Nach 34 Prozent der gefahrenen Kilometer lässt Stohl die Skoda-Werkspiloten Didier Auriol und Toni Gardemeister hinter sich und behauptet sich auch vor Hyundai-Mann Freddy Loix und den beiden Ford-Junioren Duval und Hirvonen.

Dennoch war Stohl mit der ersten Etappe nicht ganz glücklich. „Es wäre sogar ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen. Denn wir sind zweimal, nämlich auf der zweiten und der siebten Wertungsprüfung in einen heftigen Regenschauer gekommen, dadurch habe ich beispielsweise 20 Sekunden auf Carlos Sainz verloren, der viel früher gestartet ist und auf fast trockener Strecke fahren konnte.“

Ein Reifenschaden auf der achten Wertungsprüfung hingegen kostete Stohl kaum Zeit. „Das Mousse hat gut funktioniert“, so der Wiener. Seine Taktik für den zweiten Tag der Rallye: „Wir wollen genauso weitermachen wie heute.“ Nach neun von insgesamt 22 Wertungsprüfungen trennen Stohl 2.01 Minuten von der Spitze.

Für seine Leistungen am ersten Tag der Rallye gab es für Stohl ein Lob von Peugeot-Sportchef Corrado Provera. „Wirklich gut, was er mit einem Kundenauto geleistet hat“, so Provera.

Das neuseeländische Rallye-Radio 729 AM sendet den ganzen Tag über die aktuellsten News vom vierten WM-Lauf der Saison. Und immer wieder taucht der Name Manfred Stohl in den Reportagen des euphorischen Redakteurs auf. Er bezeichnet das OMV Team mit dem privat eingesetzten Peugeot 206 WRC als „Hit of the day“.

Wir drücken die Daumen, dass es auch am 2. Tag in dieser Gangart weitergeht.

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