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Tops & Flops

Gemischte Gefühle bei Peugeot, während Panizzi überraschend Zweiter wird und Burns doch noch punktet, fällt Grönholm auf der letzten SP aus.

Mit einer starken Aufholjagd am letzten Tag der Rallye San Remo sicherte sich Peugeot-Werkspilot Gilles Panizzi den zweiten Platz. Der dreimalige San Remo-Sieger war als Fünfter in die letzte Etappe gestartet.

Bei einsetzendem Regen wählte Panizzi die richtigen Reifen für seinen Peugeot 206 WRC und erkämpfte sich mit Bestzeiten auf den beiden letzten Prüfungen den zweiten Rang hinter Sieger Sébastien Loeb. Teamkollege Richard Burns holte mit einem siebten Rang zwei Punkte für die Fahrer-WM. Weltmeister Marcus Grönholm, der seit dem ersten Tag einen Podiumsplatz verteidigte, schied auf der letzten Prüfung nach einem Unfall aus.

"Wir starteten diese Rallye mit einem Fahrzeug, das sich nervös anfühlte", berichtete Gilles Panizzi nach seinem Erfolg. "Doch wir haben kontinuierlich an der Abstimmung gearbeitet. Für uns war es wichtig, vor den kommenden beiden Asphalt-Rallyes perfekte Fahrwerks-Einstellungen zu haben."

Wie gut sich Panizzis Peugeot 206 WRC am letzten Tag der Rallye bewegen ließ, bewies der Asphalt-Spezialist auf der letzten regennassen Prüfung: Panizzi war dort über eine Minute schneller als der nächste Konkurrent.

Peugeot-Pilot Richard Burns, der seit Beginn der Rallye mit fehlendem Selbstvertrauen kämpfte, errang zwei Zähler für die Fahrer-WM und verteidigte so seine Tabellenführung. "Nach diesem harten Wochenende wollte ich nur ins Ziel kommen. Ich bin froh über die Punkte", berichtete der Weltmeister von 2001. Peugeot liegt nach der Rallye San Remo mit 121 Punkten auf Platz zwei der Markenwertung.

"Diese Rallye hinterlässt bei uns gemischte Gefühle", kommentierte Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport. "Wir waren nicht so gut, wie wir es auf Asphalt hätten sein können. Aber wir blicken nach vorne auf die nächsten Rallyes. Marcus Grönholm ist phantastisch gefahren, doch er hat auf der letzten Prüfung durch einen Fehler alles ruiniert. Gilles Panizzi hat nicht immer sein Potenzial genutzt, doch mit einer perfekten Reifenwahl ist ihm eine tolle Aufholjagd geglückt."

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