RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Peugeot heiß auf ersten 307-Sieg

Peugeot läuft nach wie vor dem ersten 307-Sieg nach, mit dem dreifachen finnischen Gespann Grönholm/Rovanperä/Lindholm stehen die Chancen gut.

Dreimal in Folge siegte Peugeot-Werkspilot Marcus Grönholm zwischen 2000 und 2002 mit Peugeot bei der Rallye Finnland. Auch bei der diesjährigen Auflage des Schotter-Klassikers in den Wäldern rund um die Universitätsstadt Jyväskylä gilt der Finne mit seinem Peugeot 307 WRC als einer der Favoriten auf den Sieg.

"Diese Schotterstrecken sind extrem schnell. Ich mag diesen Typ Rallye, schließlich habe ich das Fahren auf solchen Waldwegen gelernt", erklärt der zweimalige Rallye-Weltmeister. Auf den Highspeed-Pisten in Mittelfinnland feierte Grönholm bereits 1989 als Privatfahrer sein WM-Debüt.

Später gelangen ihm hier seine größten Erfolge: Mit seinen Siegen legte der heute 36 Jahre alte Peugeot-Werkspilot beim Heimspiel jeweils den Grundstein für den Titelgewinn in den Jahren 2000 und 2002.

Grönholm startet nun zum 16. Mal bei dem Rallye-Klassiker, der unter dem Namen "1000 Seen-Rallye" berühmt wurde. Sein Ziel: Der erste Sieg mit dem Peugeot 307 WRC. Bereits bei der Rallye Argentinien führte Grönholm das Feld an, fuhr neun von insgesamt 26 Bestzeiten, fiel aber nach einem Fahrfehler aus.

"Wir sind gut vorbereitet", meint auch Grönholms Teamkollege Harri Rovanperä. "In Finnland sollte uns ein gutes Ergebnis gelingen. Denn wir haben dort ausgiebig getestet, außerdem ist das Fahrzeug inzwischen sehr schnell."

Auch Rovanperä kennt die Strecken mit den spektakulären Sprungkuppen sehr gut: Elfmal startete er bereits in Mittelfinnland. Das beste Ergebnis des Schotter-Spezialisten, der in Jyväskylä lebt, dem Start- und Zielort der Rallye, war 2000 der dritte Rang mit einem privat eingesetzten Fahrzeug.

Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport, hat zur Halbzeit der Saison 2004 die Strategie geändert. "Seit der Rallye Argentinien ist es unwahrscheinlich, den Titel in der Marken-WM noch zu gewinnen", erklärt Provera. "Unser Ziel ist nun, den 307 WRC bis zum Jahresende zum Siegerauto zu machen. Daran arbeiten wir mit aller Kraft."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Finnland

- special features -

Weitere Artikel:

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

Ford kehrt 2028 als Werksteam in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück: Gemeinsam mit M-Sport plant der Konzern zudem ein neues WRC-Auto für 2029

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Easy Drivers

Easy Drivers bei zwei Bewerben am Podest

Dritter Klassenplatz bei der Grasl Rallye und Rang zwei im 4-Stunden-Offroad-Cup: Das Team blickt auf ein erfolgreiches Motorsportwochenende zurück

Albert von Thurn und Taxis/Jara Hain beim 8. Lauf zum Mitropa Rally Cup 2026 mit Start-Ziel-Sieg in Slowenien. Rino Muradore/Cristina Delbello (ITA) siegen in der Wertung für historische Fahrzeuge.

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP13)

Hyundai-Drama sorgt für offenen Titelkampf

Oliver Solberg dominiert auf Sardinien und profitiert vom Pech der Hyundai-Piloten: Elfyn Evans liegt nur noch sechs Punkte vor dem Schweden

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 1

WM-Start mit angezogener Handbremse

Der Steirer Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben heute ihr Abenteuer Sardinien-Rallye erfolgreich eröffnet / Für die nächsten drei anstrengenden Tage hat sich das Duo noch Reserven offengelassen