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Peugeot heiß auf ersten 307-Sieg

Peugeot läuft nach wie vor dem ersten 307-Sieg nach, mit dem dreifachen finnischen Gespann Grönholm/Rovanperä/Lindholm stehen die Chancen gut.

Dreimal in Folge siegte Peugeot-Werkspilot Marcus Grönholm zwischen 2000 und 2002 mit Peugeot bei der Rallye Finnland. Auch bei der diesjährigen Auflage des Schotter-Klassikers in den Wäldern rund um die Universitätsstadt Jyväskylä gilt der Finne mit seinem Peugeot 307 WRC als einer der Favoriten auf den Sieg.

"Diese Schotterstrecken sind extrem schnell. Ich mag diesen Typ Rallye, schließlich habe ich das Fahren auf solchen Waldwegen gelernt", erklärt der zweimalige Rallye-Weltmeister. Auf den Highspeed-Pisten in Mittelfinnland feierte Grönholm bereits 1989 als Privatfahrer sein WM-Debüt.

Später gelangen ihm hier seine größten Erfolge: Mit seinen Siegen legte der heute 36 Jahre alte Peugeot-Werkspilot beim Heimspiel jeweils den Grundstein für den Titelgewinn in den Jahren 2000 und 2002.

Grönholm startet nun zum 16. Mal bei dem Rallye-Klassiker, der unter dem Namen "1000 Seen-Rallye" berühmt wurde. Sein Ziel: Der erste Sieg mit dem Peugeot 307 WRC. Bereits bei der Rallye Argentinien führte Grönholm das Feld an, fuhr neun von insgesamt 26 Bestzeiten, fiel aber nach einem Fahrfehler aus.

"Wir sind gut vorbereitet", meint auch Grönholms Teamkollege Harri Rovanperä. "In Finnland sollte uns ein gutes Ergebnis gelingen. Denn wir haben dort ausgiebig getestet, außerdem ist das Fahrzeug inzwischen sehr schnell."

Auch Rovanperä kennt die Strecken mit den spektakulären Sprungkuppen sehr gut: Elfmal startete er bereits in Mittelfinnland. Das beste Ergebnis des Schotter-Spezialisten, der in Jyväskylä lebt, dem Start- und Zielort der Rallye, war 2000 der dritte Rang mit einem privat eingesetzten Fahrzeug.

Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport, hat zur Halbzeit der Saison 2004 die Strategie geändert. "Seit der Rallye Argentinien ist es unwahrscheinlich, den Titel in der Marken-WM noch zu gewinnen", erklärt Provera. "Unser Ziel ist nun, den 307 WRC bis zum Jahresende zum Siegerauto zu machen. Daran arbeiten wir mit aller Kraft."

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