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Loeb führt, Pech für Grönholm

Sebastien Loeb gewinnt die erste Etappe vor Teamkollege Duval und Gardemeister, Grönholm nach der letzten SP mit Getriebeschaden out.

Vier Prüfungen wurden am Eröffnungs-Tag der Korsika-Rallye gefahren, wenig überraschend führt Weltmeister Sebastien Loeb das Geschehen an. Der Franzose konnte auf Korsika bis dato noch nie gewinnen und möchte diesen Schönheitsfehler heuer bereinigen.

Mit Rang zwei macht Francois Duval deutlich, dass er der einzig echte Verfolger auf Asphalt ist, dies stellte er ja zuletzt in Deutschland unter Beweis. Sollte es bei dieser Platzierung bleiben, sichert sich Citroen auch die Marken-WM vorzeitig.

Heiß umkämpft ist nach wie vor Platz drei, nach der ersten Etappe liegt dort Toni Gardemeister im nicht mehr ganz taufrischen Ford Focus, der sich als Teamkollege von Marcus Grönholm für 2006 empfehlen will. Der wiederum konnte in der Final-SP der ersten Etappe das Tempo seines Landsmannes nicht mitgehen und fiel auf Platz vier zurück.

Damit nicht genug, bleibt ausgerechnet bei der Zeitkontrolle das Getriebe stecken, Marcus Grönholm muss auf der Verbindungs-Etappe aufgeben. Grönholm wird morgen zwar wieder starten, bekam aber fünf Strafminuten aufgebrummt und liegt nun abgeschlagen auf Position 17.

Nur noch 3,8 Sekunden hinter ihm lauert allerdings Petter Solberg, der mit der drittbesten SP-Zeit aufhorchen lässt. Die Freude währt aber nur kurz, denn neuerlich ist Subaru-Teamkollege Stephane Sarrazin schneller, wenn auch nur um sechs Zehntel.

In der Gesamtwertung liegt das Subaru-Duo hinter Loeb, Duval und Gardemeister auf den Plätzen vier und fünf mit einem Rückstand von etwas über einer Minute.

Auf Position sechs ist der schnellste Privatier zu finden, Dani Sola im Ford Focus WRC kann mit einer ansprechenden Leistung sogar mit den Werks-Subarus mithalten.

Ab Roman Kresta auf Position sieben werden die Abstände beträchtlich, der Tscheche liegt 2:18 Minuten hinter Loeb, weitere 23 Sekunden hinter ihm OMV-Pilot Xavier Pons, dazwischen noch Alex Bengue, der im Skoda Fabia WRC einen guten Job macht.

Eine herbe Niederlage muss Mitsubishi einstecken, der als Podiumsanwärter gehandelte Gilles Panizzi kommt auf seiner Heimstrecke überhaupt nicht mit dem Auto zurecht und verliert auf der finalen SP zudem 2,5 Minuten.

Harri Rovanperä kämpft ebenfalls mit einem angeschlagenen Boliden, Gigi Galli ist Zehnter und bester Mitsubishi, ausgerechnet er wurde aber nicht für die Marken-WM nominiert…

Markko Märtins Ersatzmann Nicolas Bernardi kommt auf den ersten Prüfungen nur langsam in Schwung, auf der letzten SP ereilen ihn ebenso wie Grönholm Getriebeprobleme, die etliche Zeit kosten, nur Rang 14 für den Franzosen.

Am Samstag warten neuerlich vier SP's auf die Piloten.

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