RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

Spezialfall "Xeis"

In Kürze ist es wieder einmal soweit: In Admont erfolgt einmal mehr der Start zu einer neuen Auflage der ARBÖ-Steiermark-Rallye.

Und wie so oft stehen in der Castrol Historic Rallye-Staatsmeisterschaft die Zeichen auf Spannung. In Sachen Meisterschaft läuft es zwar ziemlich eindeutig für Christian Rosner, aber dahinter ist noch sehr viel offen:

Koni Friesenegger hat als momentan Dritter Sepp Pointinger unmittelbar vor sich (ein Punkt Rückstand), und es ist natürlich immer eine große Sache, gegen diese Legende des historischen Rallyesports in Österreich anzutreten.

In Admont treffen die Historischen bekanntlich besonders gern aufeinander, die abwechslungsreiche Strecke wird nicht nur von den Aktiven, sondern auch von den Besuchern geliebt. Koni Friesenegger hat noch einen anderen Grund, die ARBÖ-Steiermark-Rallye zu lieben: Er hat im vergangenen Jahr die Wertung der Castrol Historic Rallye-Staatsmeisterschaft gewonnen und damit sogar härtester Konkurrenz getrotzt – von Nothdurfter über Pointinger bis hin zu Huber.

Diesen genialen Schachzug ein Jahr später noch einmal zu wiederholen wäre natürlich das Schönste. Aber man kann sich’s denken: Leicht wird das keineswegs. Wenn es auch nicht völlig unmöglich ist, rein theoretisch.

Fest steht: Koni Friesenegger wird in Admont eine Saison fortsetzen, in der er sich ein weiteres Mal steigern konnte, auch sein Auto läuft immer besser – es gibt immer seltener Schwierigkeiten mit der Technik. Damit kommen automatisch gute Platzierungen, die in diesem Fall zum dritten Platz in der Meisterschafts-Zwischenwertung geführt haben.

Der könnte ihm auch in der Endwertung bevorstehen. Oder sogar der zweite Platz – wenn es ihm gelingt, den großen Sepp zu besiegen. Oder mit viel Glück sogar…aber daran will man wirklich nicht denken, es ist einfach zu unwahrscheinlich.

Die Aufgabenstellung bleibt so oder so, das Maximum herauszuholen, der Rest passiert praktisch von allein. Natürlich will sich Koni Friesenegger in Admont mit einer Glanzvorstellung hervortun, und so wie im vergangenen Jahr, wo es mit den Zeiten so hervorragend geklappt hat, ist auch diesmal wieder Andreas Zankl als Beifahrer eingeteilt: Einer, der sein Fach versteht.

Genauso wie die Mechaniker Alfred Pilwatsch, Martin Rainer und Robert Hosa. Sie legen sich ins Zeug, als würde Josef Annessi höchstpersönlich die Servicearbeiten überwachen.

Genau das richtige Team für eine so bedeutende Aufgabe wie die Admont-Rallye Steiermark: Das „Xeis“ (landläufiger Ausdruck für „Gesäuse“ – das Gebiet, in dem größtenteils die Rallye stattfindet) ist und bleibt ein Spezialfall.

Kaum eine Rallye in Österreich, die von den Teilnehmern der Historischen so wichtig genommen wird – sie ist schließlich auch ihr Ursprung aus heimischer Sicht, zweifellos.

Der ideale Platz für einen stilvollen Saisonabschluß…hoffentlich auch für das Opel-Team Friesenegger/Zankl!

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC, Finnland: Vorschau K4

Grüne Energie geht an den Start

Ein Spezialist für nachhaltige Energielösungen begleitet bei der Finnland Rallye das österreichische K4 Rally Team rund um Johannes Keferböck und Ilka Minor, das den WRC Masters Cup der Rallye-Weltmeisterschaft anführt.

ARC, Mühlstein Rallye: Vor Nennschluss

Mühlstein Rallye vor Nennschluss: Noch ein Sponsor an Bord!

Mit der Firma Baumentor hat die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor (7. & 8. August) einen weiteren Sponsor an Bord holen können. Die Nennliste der Rallye ist bereits gut gefüllt...

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

Gesundheits-Update

Marcel Neulinger ist stabil

Wie Copilot Jürgen Heigl gegenüber motorline.cc erklärte, ist Marcel Neulinger nach dem schweren Highspeed-Crash in Polen nun stabil und ansprechbar.