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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Entscheidungen im Pölstal

Div. II: Daniel Wollinger weiter dominant? - Div. III: fällt bereits die Entscheidung? - Historic: Mitsubishi ganz ohne Evo, geht das?

Neben den 29 Autos im Rahmen der Division I starten 23 Teilnehmer in der Div II, sechs Starter gibt es in der Div III. In der Div. IV ist kein Team am Start. 22 historische Autos ergänzen das Feld.

ÖM, Div II (Automobile der Gruppe N, - 2000 ccm (N1-N3)

Die Karten sind klar verteilt. Nach dem Ausfall bei der Jänner-Rallye dominiert Daniel Wollinger in der Division II. der Steirer gewann sowohl die BP ultimate Rallye im Lavanttal als auch den Lauf in Pinggau. Genauso souverän festigt Alois Handler seinen zweiten Platz.

Er möchte jedoch bei der Castrol-Rallye alles daran setzen, dass er erstmals vor Wollinger die Zielflagge sieht. Inwieweit die Suzuki-Truppe den beiden Protagonisten der Division II auf die „Karosserie“ rücken kann, bleibt abzuwarten.

Die größten Chancen dürfen Mario Klammer eingeräumt werden, der bei der Bosch-Rallye mit Platz drei eine sehr gute Vorstellung abgeliefert hat.

ÖM, Div III: (Dieselfahrzeuge die national oder intern. homologiert sind, Klasse 9)

Die Hoffnung lebt noch immer. Jedoch weiß Michael Böhm, dass zumindest einmal in dieser Saison sein Kontrahent Michael Kogler nicht Zweiter werden darf, damit er seine Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung im Diesel-Pokal wahren kann.

Nach seinem Ausfall bei der Jänner-Rallye erfüllte Böhm bei den folgenden beiden Läufen mit zwei Siegen seine Hausaufgaben. Doch Michi Kogler gab sich auch mit dem neuen VW Scirocco TDI keine Blöße und führ ebenso oft auf Platz zwei.

Mit dem Sieg bei der Jänner-Rallye kann er bei dieser Konstellation (Böhm gewinnt, er wird Zweiter) bis zum Schluss nicht mehr eingeholt werden. Geht es nach der Papierform, dann geht es für Leitner, Berger, Kopp oder Jaitz nur um den dritten Platz am Stockerl.

Historic Rallye Staatsmeisterschaft

Mit Platz eins bei der BP ultimate Rallye im Lavanttal und dem zweiten Rang bei der Bosch-Rallye dominierte bislang Christoph Weber im VW Golf GTI die Historic Rallye Staatsmeisterschaft. Der Wiener führt mit 47 Punkten die Zwischenwertung an.

Zweiter ist Gerhard Oppenauer (Ford Escort RS), der die bei den bislang zwei gefahrenen Läufen die Plätze zwei und drei belegen konnte. Konrad Friesenegger (Opel Kadett C/GTE) gab mit seinem Sieg in Pinggau ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Und die Castrol Rallye liegt dem Niederösterreicher, der im Vorjahr rund um Judenburg den dritten Platz belegen konnte.

Der große Pechvogel der diesjährigen Saison ist bislang Altmeister Josef „Sepperl“ Pointinger (Ford Ecort RS). Der Vizestaatsmeister hatte schon zwei Ausfälle zu verzeichnen. Und auch bei der Castrol Rallye war er im Vorjahr nicht vom Glück verfolgt und musste vorzeitig aufgeben, wodurch er wahrscheinlich den Titel 2008 verspielte. Bei der diesjährigen Castrol Judenburg-Pölstal Rallye soll sich das Blatt endlich wenden.

Besonderes Augenmerk darf bei den Historischen auf Beppo Harrach, der einen Mitsubishi Lancer 2000 Turbo aus der Garage holt, und GT-Star Richard Lietz gelegt werden. Der Niederösterreicher, heuer in der Le Mans Series und natürlich bei den 24 Stunden an der Sarthe als Porsche-Werksfahrer mit dabei (und dieser Tage Dritter im 24h-Rennen am Nürburgring). geht in der Historischen Klasse mit einem Ford Escort RS 2000 an den Start.

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