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Hirvonen war nicht zu schlagen

Mikko Hirvonen konnte seinen Vorsprung auf Sébastien Loeb auf 28 Sekunden erhöhen, Latvala und Sordo kämpfen um Platz drei.

Michael Noir Trawniczek

Am Samstagmorgen kam der Regen, was dem „Straßenfeger“ Mikko Hirvonen in die Hände spielte. Zweimal drei Sonderprüfungen wurden am Vormittag absolviert – Mikko Hirvonen konnte davon fünf Prüfungen für sich entscheiden, lediglich die 14,95 km lange SP 16 „Surkee“ erging an seinen Ford-Teamkollegen Jari Matti Latvala.

So konnte Hirvonen seinen Vorsprung auf 28 Sekunden erhöhen. Sébastien Loeb musste auf SP 15 zudem einen Reifenschaden hinnehmen, der ihn jedoch nur 13,5 Sekunden kostete, da der Reifen nur einen Kilometer vor dem Ziel von der Felge gezogen wurde.

Dani Sordo, der zweite Citroen-Pilot, konnte seinen dritten Platz nicht halten, verlor diesen an Jari Matti Latvala. Allerdings fehlen dem Spanier lediglich 1,4 Sekunden auf den Finnen – der Kampf um Platz drei bleibt spannend. Es ist ein einsamer Kampf – denn die beiden liegen etwas mehr als eine Minute zurück, der neue Fünfte, Matti Rantanen liegt bereits mehr als drei Minuten zurück.

Munchi’s Ford-Pilot Rantanen muss den fünften Platz nicht mehr hart verteidigen, er muss dennoch weiter kräftig Gas geben: Adapta Subaru-Pilot Mads Östberg liegt 41,6 Sekunden hinter ihm. Östberg, der an diesem Samstagvormittag einen Abflug zu beklagen hatte, muss seinerseits Platz sechs gegen Citroen Junior Sébastien Ogier verteidigen, der nur 2,1 Sekunden hinter ihm liegt. Rund 15 Sekunden hinter Ogier liegt Jari Ketomaa, dahinter Matthew Wilson, Conrad Rautenbach, Khalid Al-Quassimi und Federico Villagra.

Auf dem 13. Gesamtrang liegt der Führende der Gruppe N, RB Skoda Fabia S2000-Pilot Juho Hänninen. Mehr als zwei Minuten dahinter liegt Anton Alen im Abarth Grande Punto S2000 auf Rang zwei der Gruppe N-Wertung. Etwas mehr als eine weitere Minute zurück belegt Kimi Räikkönen den 16. Gesamtrang sowie den dritten Platz der Gruppe N-Wertung. Der Formel 1-Pilot gab weiter eine famose Talentprobe bei seiner Schotterpremiere – allerdings kamen von seinem Co-Piloten Kaj Lindström schlechte Nachrichten: „Der Motor ist am Ende, wir mussten viel langsamer und mit niedrigeren Gängen fahren. Wir wissen nicht, wie es weitergeht.“

In der JWRC konnte sich Citroen-Pilot Martin Prokop von seinem Verfolger Kalle Pinomäki absetzen, der nun 40,8 Sekunden hinter Prokop auf Platz zwei liegt. Mehr als drei Minuten dahinter kämpfen Aaron Burkart und Michal Kosciuszko um Platz drei.

Am Nachmittag werden noch drei Wertungsprüfungen absolviert.

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