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„Die Situation ist sehr ärgerlich“

Ein Problem mit dem Benzindruck führte zu einem frühen Ausscheiden für Beppo Harrach und Andreas Schindlbacher beim WM Lauf in Polen.

Nach insgesamt nur drei Sonderprüfungen mussten Beppo Harrach und Andreas Schindlbacher erkennen, dass sie ihr angestrebtes Ziel von einer Top-Platzierung bei einem WM Lauf diesmal nicht realisieren können.

Die technischen Probleme, die bereits gestern aufgetreten waren, setzten sich heute unvermindert fort. Die Servicezeit am morgen reichte dabei nicht aus, um dem Fehler auf die Spur zu kommen, und so kämpfte Beppo Harrach anfangs gegen den Ausfall eines Zylinders. Als wäre dies nicht schlimm genug, musste in weiterer Folge teils mit insgesamt nur zwei Zylindern gefahren werden. Aufgrund der Gefahr, damit den Motor endgültig zu vernichten und in Anbetracht der enormen Zeitrückstände, die damit einhergingen, entschied sich das Team, den Mitsubishi Evo IX abzustellen. Durch die vermutlich bereits nachhaltigen Schäden am Motor wurde darüber hinaus beschlossen, am nächsten Tag nicht erneut an den Start zu gehen.

Beppo Harrach: „Trotz aller technischer Troubles im Vorfeld der Rallye – schon bei der Anreise hat sich unser Zugfahrzeug mit einem Motorschaden verabschiedet – habe ich gehofft, den WM Lauf mit einem Top-Auto bestreiten zu können. Gestern hat sich bereits abgezeichnet, dass sich die mangelnden Testmöglichkeiten im Vorfeld rächen. Dass dieser Lauf aber so früh vorbei sein wird, habe ich wirklich nicht erwartet. In Anbetracht des enormen Aufwands, den ein WM Lauf verlangt, ist die Situation jetzt sehr ärgerlich. Trotzdem hilft es nur, nach vorne zu schauen und zu prüfen, ob sich irgendwo wieder eine Möglichkeit ergibt, bei einer Rallye kräftig aufzuzeigen. “

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