RALLYE

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Jetzt kommt der Showdown in Wales

Keine Änderungen mehr am Sonntag: Loeb und Sordo feiern Doppelsieg, Citroen gewinnt die Hersteller-WM. Hirvonen Dritter, Petter Solberg Vierter.

Michael Noir Trawniczek

Der dritte Tag der Spanien-Rallye verlief ohne jeden Positionswechsel in den Punkterängen. Rund 100 Wertungskilometer über sechs Sonderprüfungen waren noch zu absolvieren – freilich haben weder die führenden Citroen-Fahrer noch Ford-Pilot Mikko Hirvonen etwas riskieren wollen.

Nach der 18. und letzten Prüfung der Rallye lagen zwölf Sekunden zwischen dem führenden Citroen-Piloten Sébastien Loeb und seinem Teamkollegen Dani Sordo. Loeb feierte damit den fünften Spanien-Sieg in Folge – Dani Sordo sorgte mit seinem zweiten Platz nicht nur dafür, dass Loeb nur noch einen WM-Punkt hinter Mikko Hirvonen zurück liegt, Citroen konnte damit auch vorzeitig die Herstellerwertung für sich entscheiden.

Loeb streute seinem spanischen Teamkollegen Rosen: „Das war eine harte Rallye, weil Dani am Beginn so stark gepuscht hat. Wir wollten ein bisschen gegeneinander kämpfen, zugleich wussten wir, dass es wichtig ist, ins Ziel zu kommen.“

Sordo erklärte: „Es ist zwar nur der zweite Platz – aber ich habe für das Team gute Arbeit geleistet und es war für Sébastien wichtig, hier zu gewinnen. Also war es ein sehr gutes Wochenende.“

Hirvonen: „Freue mich auf den Fight!“

Ford-Werkspilot Mikko Hirvonen blieb nur der dritte Rang – doch der Finne liegt immer noch einen WM-Punkt vor Loeb. Hirvonen erklärte: „Jetzt fällt die Entscheidung in Wales, das wird eine wichtige Rallye. Ich freue mich wirklich schon sehr auf diesen Kampf, das wird ein fantastisches Wochenende.“ Hirvonen beendete die Rallye 54,1 Sekunden hinter Loeb auf Platz drei.

Weil auch der Ford-Pilot keine Risiken mehr eingehen wollte, rückte Petter Solberg bis auf 18,3 Sekunden an ihn heran. Doch das war nicht der einzige Grund: Solberg, der zum ersten Mal ein Citroen C4 World Rally Car pilotierte, konnte am Sonntagvormittag weitere SP-Bestzeiten nachlegen.

Jubel bei Petter Solberg

Solberg war die Freude über den vierten Gesamtrang und die SP-Bestzeiten anzusehen – der Weltmeister aus 2003 jubelte: „Ich bin wieder im Geschäft! Ganz ehrlich – ich hatte eine schwere Zeit und einige haben mich bereits abgeschrieben, aber hier konnte ich zeigen, dass ich immer noch in der Lage bin, Bestzeiten einzufahren, obwohl ich auf Asphalt schon immer weniger erfolgreich war…“

29,9 Sekunden hinter Solberg belegte Citroen Junior Sébastien Ogier den sechsten Gesamtrang, dahinter belegten Ford-Werkspilot Jari Matti Latvala, Stobart Ford-Pilot Matthew Wilson und Munchi’s Ford-Pilot Federico Villagra die restlichen Punkteränge.

Der beeindruckende Dany Snobeck, der Franzose ist bereits 63 Jahre alt, konnte in seinem nach Gruppe A-Regeln aufgebauten Peugeot 303 CC WRC den zehnten Gesamtrang nach Hause fahren, was ihm großen Respekt seiner Kollegen einbrachte. In der Junioren-WM JWRC gewann Hans Weijs die Rallye, Martin Prokop steht längst als neuer Juniorenweltmeister fest.

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