RALLYE

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115 Kilometer gegen die Uhr

Zum 13. Mal die Herbst Rallye Leiben: Im Zentrum steht wieder das wunderbare Ambiente des Schlosses Leiben in Niederösterreich.

Die Veranstaltung, die vom 2. bis 3. Oktober durchgeführt wird, zählt als Finallauf zur Austrian Rallye Challenge, zur Junior Austrian Rallye Challenge, als letzter Lauf zur Deutschen Rallye Serie 2009 und als vorletzter Lauf zur Historischen Rallye Staatsmeisterschaft der OSK.

Die gesamte Streckenlänge beträgt 317 Kilometer, von denen 115 Kilometer auf insgesamt 8 Sonderprüfungen im Ysper und Weitental gefahren werden. Die Streckenbeschaffenheit wird mit 98 Prozent Asphalt beziffert.

Die wichtigsten Sonderprüfungen sollten heuer wieder Raxendorf (über 15 Kilometer) und Filsendorf (über 17 Kilometer) sein. Diese Prüfungen werden erst am Samstag Nachmittag jeweils zweimal gefahren.

Damit erhöht sich das Spannungsmoment über den Ausgang der Rallye gewaltig. In Anbetracht der Länge der Prüfungen kann sich der Zwischenstand in der Wertung noch einmal total umdrehen.

ARC: alles offen

Die MIG Leiben als Veranstalter und Motor&Sport Insider als Sponsor können sich auch heuer wieder über ein ganz tolles Nennergebnis freuen. 113 Teams aus fünf Nationen kommen zum Saisonabschluss der Austrian Rallye Challenge nach Leiben.

Und dort wird es zum großen Finale um den heurigen Challenge Sieger kommen. Auch im letzten Jahr fiel die Entscheidung erst in Leiben, zu Gunsten von Markus Huber.

Die Sieganwärter heuer heißen Harald Ruiner (Renault Clio Sport), Reinhard Mitterauer (Toyota Celica) und Franz Sonnleitner (Mitsubishi Evo III). Diese drei Piloten sollten den Titel unter sich ausmachen. Der momentane Vierte in der Gesamtreihung, Patrick Breiteneder (Honda Civic), hat vermutlich seine Titel-Chancen in Niederbayern liegen gelassen.

In der Junior Austrian Rallye Challenge steht ja der junge Niederösterreicher Thomas Nemeth auf Ford Escort RS bereits fest, er kann in Leiben ohne Druck fahren.

Gaststars

Im Starterfeld findet man eine Reihe von renommierten Fahrern, die diese Rallye dafür verwenden, abseits der Staatsmeisterschaftsläufe wieder ohne Druck Rallyeluft pur konsumieren zu können. Dies trifft auf folgende Piloten zu:

Michael Kogler, er kommt mit einem Mitsubishi aus der Klasse A8, dann jeweils mit einem Mitsubishi Evo IX, Klasse N4, Manfred Pfeiffenberger, Reinhard Pasteiner, Willi Rabl und - direkt aus Sanremo - Mario Saibel, auf einem Mitsubishi Evo VIII unterwegs ist Jörg Rigger, mit einem Mitsubishi Evo III auch der junge Philipp Lietz - sein Bruder Richard, heute bei Porsche als Werksfahrer tätig, hat 2006 hier gewonnen.

Jungstar Hannes Danzinger startet wieder mit VW Golf CNG KitCar und Hermann Neubauer (Suzuki Swift 1600) möchte sich nach seiner bisher schwierigen Saison in Leiben, wieder neues Selbstvertrauen holen.

Finale der Historiker

Sehr interessant wird das Antreten der Truppe, die um den Titel eines Historic Rallye Staatsmeisters der OSK 2009. fährt. Für die Teilnehmer um Organisator Sepp Pointinger ist es der vorletzte Lauf in der Meisterschaft. Die endgültige Entscheidung fällt erst Ende Oktober im Waldviertel.

In Leiben werden ca. 14 dieser Historischen Fahrzeuge an den Start gehen, wobei Christoph Weber (VW Golf GTI) und Verfolger Gerhard Openauer (Ford Escort RS 2000) die besten Chancen haben, sich von der übrigen Konkurrenz in der Gesamtwertung weiter abzusetzen.

Wer aber den Ehrgeiz von Konrad Friesenegger (Opel Kadett) und Josef Pointinger (Ford Escort) kennt, weiß das diese beiden Piloten alles versuchen werden, um zumindest ihre derzeitigen Vorderleute in der Meisterschaft Sebastian Unger (Porsche 911) und Wolfram Thull (Porsche 911) zu überholen und noch den Anschluss zu finden. Sehr viel wird hier die Wettersituation dazu beitragen.

Alle Ergebnisse der bisherigen Herbstrallyes (1997 – 2008)

2008

1. Franz Sonnleitner/Klaus Werginz, Mitsubishi Evo VI
2. Markus Moufang/Hartmut Walch, BMW M30
3. Anton Werner/Ralph Edelmann, Porsche GT3

2007

1. Anton Werner/Ralph Edelman, Porsche 911 GT 3
2. Michael Kogler/Roland Rieben, Mitsubishi Lancer Evo 7
3. Maik Stölzel/Thomas Windisch, Skoda Octavia WRC

2006

1. Richard Lietz/Pia Maria Schirnhofer, Mitsubishi Evo V
2. Mario Saibel/Peter Müller, Mitsubishi Evo V
3. Martin Zellhofer/Bernhard Ettl, Suzuki Ignis S1600

2005

1. Mario Saibel/ Mario Süss, Mitsubishi Lancer Evo VIII
2. Johann Holzmüller/Peter Müller, Mitsubishi Lancer Evo V
3. Jürgen Geist/Andreas Emig, BMW M3 E36

2004

1. Mario Saibel/Mario Süss, Mitsubishi Lancer Evo V
2. Walter Kovar/Tina Monego, Mitsubishi Lancer Evo VII
3. Markus Moufang/Hartmut Walch, BMW M3 E30

2003

1. Martin Zellhofer/Franz Novotny, Mitsubishi Lancer Evo VI
2. Gottfried Kogler/Roland Rieben, Mitsubishi Lancer Evo VI
3. Franz Kohlhofer/Thomas Weitzer, Audi Quattro A2

2002

1. Martin Zellhofer/Franz Novotny, Mitsubishi Lancer Evo VI
2. Franz Sonnleitner/Johann Gröschl, Proton Wira Turbo 4wd
3. Wolfgang Franek/Christina Brodesser, Mitsubishi Lancer Evo VI

2001

1. Wolfgang Franek/Christina Brodesser, Mitsubishi Lancer Evo III
2. Willi Polesznig/Walter Edelböck, Mitsubishi Lancer Evo III
3. Gottfried Kogler/Johann Gröschl, Peugeot 106 Maxi

2000

1. Gerald Gerger/Wolfgang Brozek, Ford Escort RS Cosworth
2. Beppo Harrach/Walter Blieberger, Lancia Delta Integrale 16V
3. Ulrich Schumacher/Gerhard Pegam, Proton Pert

1999

1. Alfred Kramer/Siegmund Sappi, Mitsubishi Lancer Evo V
2. Manfred Aflenzer/Thomas Scharner, VW Polo G40
3. Beppo Harrach/Peter Rittler, Audi 90 Quattro

1998

1. Georg Petzl/Emanuel Brandis, Lancia Delta Intergrale
2. Helmut Kautz/Walter Lechner, Mazda 323
3. Wolfgang Riegler/Günther Gunther Feichtegger, VW Golf2 GT

1997

1. Oliver Dohnal/Roman Gebetsroither/ Lancia HF Integrale
2. Helmut Kautz/Walter Lechner, Mazda 323 GT
3. Christian Häfele/Wlassak, VW Golf GTI 16V

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