RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ARC: Niederbayern-Rallye

„Stohlito“ schreibt wieder einmal Rallyegeschichte

Wahnsinnserfolg für Manfred Stohl und Ilka Minor im Diesel-Subaru – mit rund 100 PS weniger belegten sie in Niederbayern den dritten Gesamtrang.

Manfred Stohl/Ilka Minor und Stohl-Racing haben wieder einmal Rallyegeschichte geschrieben. Der 126-fache WM-Starter, der seit einigen Jahren die verschiedensten Kraftstoffmöglichkeiten bei Rallyefahrzeugen testet, setzte bei der zur Deutschen Rallye Serie und zur Österreichischen Rallye Challenge zählenden Niederbayern-Rallye erstmals einen dieselbetriebenen Subaru Impreza ein. Und die Premiere übertraf alle Erwartungen. Das erfolgreiche WM-Duo Manfred Stohl und Ilka Minor belegte den dritten Gesamtrang.

Stohl: „Das ist einfach sensationell, denn man muss bedenken, dass der Diesel Subaru Impreza lediglich 185 PS hat. Das sind 100 Pferdestärken weniger als die Konkurrenz. Aber wir konnten zeigen, dass dies eine tolle Alternative in der DRS und ARC ist und man um wenig Geld sehr guten Motorsport betreiben kann. Mit Diesel betriebene Rallyefahrzeuge sollten ein fixer Bestandteil der Rallyeszene werden. Denn dieses Auto ist auch eine Freude für die Geldbörse. Einmal Volltanken und eine ganze Rallye fahren. Das muss uns erst einmal wer nachmachen.“

Viel Zeit um den Erfolg zu genießen blieb Manfred Stohl jedenfalls nicht. Schon am Sonntag um 10.00 Uhr in der Früh bestieg der WM-Vierte von 2006 das Flugzeug nach Buenos Aires. Dort testet er eine Woche lang ein neues Rallyefahrzeug für Subaru, das schon im nächsten Jahr bei der „Dakar“ in Südamerika eingesetzt werden soll. Stohl: „Das ist für mich eine große Ehre und zeigt, dass Subaru mit meiner Arbeit zufrieden ist.“

Endstand der Niederbayern-Rallye nach 13 Sonderprüfungen:

1. Rainer Noller/Uwe Walz D Mitsubishi Evo VIII MR 1:17:34,4 Std.
2. Michael Abendroth/Frank Oschmann D Honda Civic Type R +3:35,1 Min.
3. Manfred Stohl/ Ilka Minor Ö Diesel Subaru Impreza +4:39,0 Min
4. Franz Sonnleitner/Mario Fahrnberger Ö Mitsubishi Evo III +5:31,3 Min.
5. Reinhard Mitterauer/Erwin Heigl Ö Toyota Celica GT Four +5:32,8 Min.

6. Rudi Weileder/Simone Weileder D BMW E30 M3 +5:33,7 Min.
7. Robert Pritzl/Christina Kohl D Subaru Impreza +5:55,8 Min.
8. Raffael Sulzinger/Peter Spannbauer Ö Ford Fiesta ST +6:07,7 Min
.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARC: Niederbayern-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP3

Solberg führt bei Eis, Schnee und Nebel

Bei extrem tückischen Bedingungen auf der ersten Etappe der "Monte" behält Toyota-Neuzugang Oliver Solberg trotz "hundert Beinahe-Abflügen" kühlen Kopf. Keferböck/Minor auf Platz 19 der RC2 liegend bei den WRC Masters in Führung.

WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9)

Ogier verkürzt Rückstand

Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.

ARC Rallye Triestingtal: Youngsters am Start

Österreichs schnellste Jungpiloten beim ARC-Auftakt im Triestingtal

Mit Marcel Neulinger und Maximilian Lichtenegger starten die zurzeit schnellsten Jungpiloten des Landes beim Saisonauftakt der Austrian Rallye Challenge. Das große Comeback des Rallyesports im Triestingtal wird auf Asphalt-Sonderprüfungen mit Flair und Geschichte abgehalten.

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

F.A.T. Ice Race: Beste Bilder Samstag

Die besten Bilder vom F.A.T. Ice Race 2026

"Es war wieder einmal eine großartige Veranstaltung", sagt motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl und präsentiert seine besten Bilder vom Samstag.

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.