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ARC: Niederbayern-Rallye

Zielankunft mit ausbaufähigem Ergebnis

Als der Himmel seine Schleusen über Bayern öffnete, wurden bei Walter Danklmeier & Susanne Müller Erinnerungen an die Weiz-Rallye geweckt.

Scheinbar ist die obersteirische Suzuki-Truppe heuer ein Magnet für Regenwolken, wurden doch die Slickreifen bisher nur äußerst selten benötigt.

Doch anders als in Weiz wurde dieser ARC-Lauf keine Reifen- und Wetterlotterie, klarte der Himmel doch zu Mittag bereits auf und wurden die Bedingungen auch für die Zweirad-angetriebene Fraktion immer besser.

Danklmeier/Müller hatten sich für den Vormittag ein vorsichtiges Herantasten an die Klassenkonkurrenten ganz zu oberst auf die Liste gesetzt, saß man doch bekanntermaßen vor zwei Monaten das letzte Mal wettbewerbsmäßig im Ignis.

Was, abgesehen von einem kleinen Aha-Erlebnis in SP4, ganz gut gelang:

"Wir sind nach der 2. Umrundung dieses Rundkurses auf einen anderen Ignis aufgelaufen. Beim Versuch nicht zu viel Zeit zu verlieren, haben wir dann bei der Ausfahrt aus der Schikane eine Tonne berührt, was unserem Ignis aber nur eine kleine Blessur einbrachte. Ansonsten muss ich dem Veranstalter wirklich gratulieren. Die Rallye war perfekt organisiert, die SP´s sehr schnell und anspruchsvoll, zudem wurden wir bisher kaum so herzlich in einer Rallyeregion empfangen wie in Aussernzell“, berichtet Walter Danklmeier im Rückblick auf diese Rallye.

Leider hatte man gegen den deutschen Ignis von Matthias Auer kaum eine Chance, was auch die beiden österreichischen Swift-Piloten Werner und Nitsche erfahren mussten! Technisch waren die beiden Suzuki Ignis zu weit von einander entfernt, zudem fuhr der deutsche Pilot bereits seine achte Rallye in dieser Saison.

"In Anbetracht dieses Erfahrungsrückstandes war es uns wichtig, ins Ziel zu kommen und wieder Punkte für die ARC mit nach Hause zu nehmen. Als wir merkten, daß nicht mal die Swift dem Tempo von Auer folgen konnten, begannen wir, mit der Stossdämpfereinstellung unseres Ignis zu spielen und uns auf die bevorstehende Heimrallye rund um Admont vorzubereiten“, so Susanne Müller.

Am Ende stand ein 48. Gesamtrang sowie der 5. Klassenrang für das Team zu Buche, welcher sicher mit mehr Erfahrung weiter verbessert werden kann und auch wird! Pilot und Co-Pilotin werden alles daran setzen, bereits in 4 Wochen in Admont eine Leistungssteigerung zu zeigen!

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