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ARC: Rallye-Sprint 2009

Baier erkämpft den 3. Historic-Platz

Bei herrlichem Wetter fand die 25. Auflage des Rallyesprints auf den Harrach'schen Gründen in Bruckneudorf statt. Mit dabei: Baier/Laczko.

Mehr als 80 Starter aus Österreich, Deutschland, Italien, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Slowenien gingen am „Jubiläumssprint“ an den Start und stellten sich den Schotterstraßen und den hohen Temperaturen, die im Rennwagen oft bei 50 Grad und mehr lagen.

Die vielen Zuschauer konnten auch heuer wieder hautnah am Geschehen sein und den Teams beim Service und bei den Teambesprechungen „über die Schulter schauen“.

Joe Baier und sein langjähriger Copilot Levente Laczko gingen wieder mit dem vom Porsche Tuner M. Barbach vorbereiteten Porsche 911 in der historischen Wertung an den Start, in welcher heuer nicht nur „Dauerkonkurrent“ Willi Polesznig mit „Co“ Peter Stark antrat, sondern auch Richard Lietz – Österreichs Werksfahrer bei Porsche - mit einem Ford Escort RS 2000.

Auf manchen Stellen der 16 km langen Strecke, welche 5mal befahren werden mußte, waren die Spurrillen bis zu 50 cm tief, dort riss sich Joe Baier den Hinterachs-Stabilisator ab, welcher das Auto in den schnellen Kurven extrem instabil gemacht hat. Dieser wurde am Serviceplatz vom Mechaniker wieder angeschweißt.

Glück im Unglück hatte das Porsche-Duo jedenfalls als sie kurz vor dem Start der Sonderprüfung bemerkten, dass ein Reifen von einem Stein auf der Verbindungsetappe stark beschädigt wurde und das Luft austrat. So mußten die Beiden in der Hektik vor dem Start noch Reifen wechseln. Komplett außer Atem bei Temperaturen von 32 Grad mußten Baier/Laczko die Sonderprüfung in Angriff nehmen.

Das vor der Rallye definierte Ziel - ein Stockerlplatz bei den „Historischen“ konnte von den Beiden erreicht werden. Das Porsche Duo Baier / Laczko konnte sich hinter Motorsportprofi Richard Lietz und dem Rallye Haudegen Willi Polesznig auf Platz 3 der Historischen Wertung setzen.

Resümee von Joe Baier: „Wir haben für den Stockerlplatz hart arbeiten müssen und konnten bereits für die nächsten Rennen Verbesserungspotentiale lokalisieren. Ich bin glücklich, dass das Auto keinen Kratzer abbekommen hat, denn der heckgetriebene Porsche war auf den schnellen Schotterpassagen teilweise schwer auf der Strecke zu halten. Ich hoffe, dass die zahlreichen Besucher sich an unseren Drifts erfreut haben und freue mich schon jetzt auf die 26. Auflage des Rallysprints.“

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