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Wenn der Vater statt dem Sohne...

Die OSK erteilte Franz Wittmann jun. als Prioritäts-Fahrer Startverbot im Vorausauto, Vater Franz Wittmann sen. ließ sich die Chance nicht entgehen.

Geplant war alles ganz anders. Eigentlich sollte Franz Wittmann jun. als Vorbereitung für den IRC-Lauf auf den Azoren (7.-9. Mai) das Vorausauto beim Austrian Challenge-Lauf im Triestingtal pilotieren.

Doch zwei Tage vor dem Start stoppte die OSK (Oberste Nationale Motorsportkommission) die Ambitionen des IRC-Piloten. Die Begründung: als Prioritätsfahrer darf kein Vorausauto pilotiert werden.

Vor drei Wochen wurde dafür im Lavanttal noch eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Diesmal nicht. Die Entscheidung musste zur Kenntnis genommen werden.

Doch eine Lösung war schnell gefunden. Ohne lange zu zögern übernahm Franz Wittmann sen. die verantwortungsvolle Aufgabe des Sohnes. Denn gerade dem Vorausauto wird eine für die Zuschauersicherheit entscheidende Funktion zuteil.

Dabei konnte sich Ex-Radprofi Gerhard Zadrobilek ein Bild von der wohl attraktivsten Schotter-Rallye in Österreich machen und zeigte sich beeindruckt:

„Ich bin schon vor Jahren mit Franz mitgefahren, doch es ist immer wieder ein Erlebnis. Es ist doch etwas anderes, als wenn man, wie ich meistens, mit nur zwei Rädern durch die Wälder strampelt. Aber auch mit wesentlich mehr PS behält die schöne Landschaft in Niederösterreich ihren Reiz.“

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