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ARC: Triestingtal-Rallye

Devise "durch- und ankommen"

Das Jägermeister Racing Team feierte bei der Triestingtal Rallye 2009 ein Rallye-Debut, wie es schwieriger nicht sein könnte.

Die reine Schotter-Strecke verlangte Auto und Fahrern viel ab. Zwar wurden im Vorfeld einige Test und Anpassungen des Kit Cars vorgenommen, allerdings hatte niemand Erfahrungen, wie sich der Vorderrad getriebene 3er Golf auf Schotter verhält.

Fahrer Christian Turcsanyi tastete sich auf der SP1 (Sonderprüfung 1) an das Kit Car heran, was ihm auch mit Hilfe des Co Piloten Klaus Ostermann gut gelang. Nach Problemen mit der Zündung, die von Wurmbrand Racing perfekt im Mittagsservice behoben wurden, kam es auch noch zu einem Reifenschaden.

Christian Turcsanyi hatte in einer unübersichtlichen Kurve auf SP9 bei hoher Geschwindigkeit keine Chance, einem Stein auszuweichen. Daraus entstand ein Reifenschaden, welcher noch auf der SP vom Team selbst behoben werden musste, was eine Viertelstunde wertvolle Zeit kostete. Ab diesem Zeitpunkt war das Stockerl außer Sichtweite und die Devise lautete "durch und
ankommen".

Im weiteren Verlauf der Rallye gab es glücklicherweise keine weiteren gravierenden Pannen, sodass der Parcours erfolgreich absolviert wurde. Das Team legte sich voll ins Zeug und das Kit-Car scharf in die Kurven (insbesondere auf der SP 11 Rundkurs Weißenbach). Das freute die immer mehr werdenden Fans, die bei der nächsten Challenge am 23. Mai bei der Jacques Lemans-Rallye in Althofen (K) auch wieder mit dabei sein werden.

Da das Kit-Car für Asphaltstrecken ausgelegt ist, liegen hier die Erwartungen seitens des Teamchefs Oliver Dombrowski wesentlich höher.

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