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ERC: Korsika-Rallye

Enttäuschter Kubica musste aufgeben

Robert Kubica musste wegen eines technischen Problems aufgeben, die Führung übernahm Bryan Bouffier. Nach elf Piloten wurde die SP abgebrochen…

Michael Noir Trawniczek
Foto: Citroen Racing

Robert Kubica hat die Führung verloren – der Pole musste das Citroen DD 3 RRC wegen Problemen mit der ECU respektive der Benzinzufuhr am Ende der 23,4 km langen SP 5 abstellen.

In einem dramatischen Kampf versuchte die Crew, den Grund für die Fehlzündungen herauszubekommen, bis der enttäuschte Kubica schließlich in einem Telefonat mit seinem Team die Entscheidung traf, das Auto abschleppen zu lassen. Ob Kubica die Rallye am Samstag fortsetzen kann, ist noch unklar – laut ERC-reglement kann er dann nicht mehr um die Gesamtpunkte kämpfen, wohl aber um jene Bonuspunkte, die pro Etappe vergeben werden.

SP 5 wurde bei nassen Konditionen abgehalten, die Bestzeit markierte einmal mehr Craig Breen, der jedoch bei seinem Abflug auf SP 4 rund 45 Sekunden einbüßte.

Nach dem Ausfall von Kubca führt nun Bryan Bouffier im Peugeot 207 S2000, allerdings fehlen Jan Kopecky im Werks-Skoda nur 3,8 Sekunden auf den Franzosen. Kopecky erklärte: „Es war total verrückt – die Wettervorhersage sprach von Trockenheit, doch die Strecke war komplett nass.“

Breen rückte vor auf Platz drei, ihm fehlen 43,2 Sekunden auf den führenden Bouffier. Nur 5,5 Sekunden hinter Breen liegt Stephane Sarrazin auf Platz vier, Francois Delecour liegt als Sechster bereits runde 1,5 Minuten zurück.

Nach elf Piloten wurde die Prüfung SP 5 abgebrochen - der Grund: Am Ford Fiesta RRC von Lorenzo Bertelli und Mitia Dotta brach ein heftiges Feuer aus, sodass eine Feuerwehr in die Prüfung gesandt werden musste. Laut der offiziellen ERC-Website blieben Fahrer und Beifahrer unverletzt.

Nach der erfolgreichen Löschung des Fahrzeugs absolvierten die restlichen Teams die prüfung als Verbindungsetappe, nominelle Zeiten werden vergeben.

Andi Aigner liegt im Production Cup somit weiterhin auf Platz zwei, auf den führenden Renault-Werkspiloten Germain Bonnefis fehlen dem Stohl Racing Subaru-Piloten lediglich 2,9 Sekunden.

Um 20.06 Uhr steht die sechste und letzte Snderprüfung der ersten Etappe auf dem Programm.

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