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ARC: Rallye Sprint Wagner, Winklhofer, Mitsubishi Lancer Evo III, ARC 2013, Rallysprint

Wagners dritter ARC-Sieg in Folge

Wie geplant verlief der 29. Rallyesprint bei Bruck an der Leitha für Simon Wagner, der auf Titelkurs in der Austrian Rally Challenge ist.

Fotos: Harald Illmer/privat

Der 20 Jahre alte Oberösterreicher konnte mit seinem zweiten Platz in der Gesamtwertung nahtlos an die Ergebnisse bei der Thayaland- und der Kärnten-Rallye anschließen und holte einmal mehr das Punktemaximum in der ARC. Begonnen hatten Simon Wagner und sein bayerischer Co-Pilot Fred Winklhofer mit einer zweitbesten Zeit auf der Eröffnungsprüfung am späten Freitag Nachmittag.

Im Lauf des Samstags mussten sie sich zunächst dem Tempo von Walter Kovar im Mitsubishi Lancer Evo VII beugen, was sie auf den dritten Platz zurückfallen ließ. Auf der fünften und letzten Prüfung konnte sich Wagner im etwas betagten, aber überaus robusten Evo III jedoch mit der zweitbesten Zeit wieder behaupten.

Wagner/Winklhofer waren damit in der Endwertung wieder Zweite und damit das bestplatzierte ARC-Team. Nicht zu schlagen war der Schotterspezialist Attila Rongits aus Ungarn auf seinem Mitsubishi Evo IX RS, er gewann die Rallye bereits zum fünften Mal in Folge. Gesamtdritter wurde der Routinier Walter Mayer auf Subaru Impreza WRX R4.

Dass Wagner bei seiner ersten reinen Schotterrallye einen solch guten Eindruck hinterlassen konnte, spricht zweifellos für sein außergewöhnliches Talent – viel zu lernen gab es dennoch. Der zweite wichtige Mann im Team, Fred Winklhofer, überzeugte als Begleiter am Beifahrersitz nicht minder. Überhaupt beruht das Resultat auf solidem Teamwork, denn auch beim Rennstall wurde unter der Leitung von Wolfgang Schmollngruber sauberste Arbeit geleistet: Erneut eine Rallye ohne technische Schwierigkeiten.

Dieses war der dritte Streich, der vierte folgt hoffentlich bei der Niederbayern-Rallye am 31. August 2013. Bemerkenswert ist, dass Wagner trotz seines Tempos bislang noch gar nicht seine volle Performance ausgespielt hat, sondern stets auf "Nummer Sicher" gegangen ist, anstatt hundert Prozent zu riskieren. Es geht schließlich darum, Kilometer zu sammeln, die ARC-Punkte abzusichern und Schäden am Auto zu vermeiden. Was auch diesmal gelang: Der Wagen hatte keinen einzigen Kratzer.

Einsätze wie diese sind ohne einen gewissen budgetären Zuschuss von außen auf Dauer kaum möglich, umso mehr gilt es, den bisherigen Sponsoren für den finanziellen Support zu danken. Das Team hofft natürlich, dass noch weitere Unternehmen auf Simon Wagner aufmerksam und ihn bereitwillig unterstützen werden, denn nur so können die nächsten Schritte auf seiner Karriereleiter erfolgreich bewältigt werden.

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