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WRC: Argentinien-Rallye

„Was auch immer passiert - wir müssen das Auto ins Ziel bringen“

Seit Citroen als Werksteam 2003 in die WRC kam, ist die Mannschaft in Argentinien ungeschlagen. Das soll auch dieses Jahr so bleiben.

Hoffentlich mögen die argentinischen Fans ein bisschen Abwechslung, denn wenn am kommenden Wochenende der fünfte Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) steigt, werden sie nicht mehr den Dominator der vergangenen acht Jahre sehen: Sebastian Loeb gewann seit 2005 alle Ausgaben der Rallye in Südamerika, davor hatte sein Citroen-Markenkollege Carlos Sainz reüssiert. Die Franzosen hätten nichts dagegen, sollten Mads Östberg oder Kris Meeke in die Fußstapfen der Legenden treten und dafür sorgen, dass die Marke seit 2004 in Argentinien ungeschlagen bleibt.

Seit fast einem Jahrzehnt grüßt das Citroen-Werksteam in Argentinien von dem obersten Podestplatz. Das freut natürlich nicht nur das Team, sondern auch die hunderttausenden Fans, die jedes Jahr an die Strecke pilgern. Die beliebte Rallye fordert den Fahrern in drei Tagen alles ab. Schotter wechselt sich mit Asphalt, sandige Streckenabschnitte mit felsigen Bergetappen ab. "Die Argentinien-Rallye ist ein absolutes Highlight der Saison", schwärmt der stellvertretende Citroen-Teamchef Marek Nawarecki.

Weil die Rallye so speziell ist, bereitet sich Citroen schon lange darauf vor und baut dabei auf seine Erfahrung. "Einige Abschnitte führen auf über 2.000 Meter", erklärt Chefingenieur Didier Clement. "Wir bauen bei unserem Setup auf das von Mexiko auf und testen zwei Tage. Danach vergleichen wir dann unsere Daten mit den Aussagen der Fahrer und können dann eine Abstimmung mit minimalen Änderungen zusammenstellen, damit sich die Fahrer im Auto gut fühlen", meint Clement.

Mads Östberg wird zum vierten Mal in Argentinien am Start stehen und freut sich auf die Veranstaltung: "Die Rallye zählt zu meinen Top 5. Die leidenschaftlichen Fans sorgen für eine einzigartige Stimmung. Dazu kommen die wunderschönen Etappen", so der Norweger. Östberg hofft, dass er seinen positiven Trend mit zwei Podiumsplatzierungen in dieser Saison in Schweden und Portugal fortsetzt. "Das Ziel ist das gleiche wie 2012, als ich hier auf das Podium fuhr."

Für Teamkollege Kris Meeke wird die Argentinien-Rallye dagegen eine neue Erfahrung. "Ich bin hier nur 2010 gefahren, damals noch in der IRC. Die Prüfungen waren nicht alle dieselben, aber ich kann mir schon denken, wie die Strecken sein werden", meint Meeke. Die Tests für Südamerika stimmen den Briten optimistisch: "Wir haben jetzt eine bessere Traktion und das Auto ist besser ausbalanciert. Ich fühle mich wohl und habe großes Vertrauen ins Auto."

Das Team startete die Saison mit einem Podium in Monte Carlo und hofft jetzt, das auf Schotter zu wiederholen. "Wir müssen eine Rallye auch mal ohne Fehler beenden. Was auch immer passiert - wir müssen das Auto ins Ziel bringen", meint Meeke.

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