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WRC: Argentinien-Rallye

Meeke feiert zweiten Podestplatz seiner Karriere

Kris Meeke fährt in Argentinien aus der Krise und erobert mit Platz drei den zweiten Podestplatz in der heurigen WRC-Saison.

Die Siegesserie von Citroen in Argentinien ist zu Ende: Kris Meeke und Mads Östberg konnten die Erfolge von Rekord-Weltmeister Sebastien Loeb nicht fortsetzen. Während Östberg vorzeitig aufgeben musste, fuhr Meeke eine fehlerfreie Rallye. Der Brite war zum ersten Mal überhaupt in Argentinien am Start. Deshalb wollte er in erster Linie über die Distanz kommen, Kilometer zurücklegen und Erfahrungen sammeln. Meeke fuhr auch eine kontrollierte Rallye und es gab keine Zwischenfälle.

"Er griff aber nicht voll an, denn im Ziel fehlten dem 34-Jährigen knapp sechs Minuten auf Sieger Jari-Matti Latvala (Volkswagen). Dennoch setzte Meeke seinen Plan um und wurde mit Platz drei belohnt. Nach den zuletzt schwierigen Rallyes eroberte er seinen zweiten Podestplatz in dieser Saison. Das hatte er nicht erwartet. "Nein, ehrlich gesagt nicht. Alle sagen, dass es die härteste Argentinien-Rallye war. Für mich war das aus dieser Sicht gut. Ich bin diese Rallye schon in der IRC gefahren, aber die Prüfungen waren komplett anders."

"Für mich war alles neu und ich habe den Aufschrieb den Bedingungen angepasst", schildert Meeke seine Rallye. "Mit dem ersten Tag war ich sehr zufrieden. Meine Pace war recht gut, denn ich bin die Prüfungen zum ersten Mal gefahren. Dann landete ich auf Platz drei, nachdem so viele Fahrer am Freitag ausgeschieden sind. Von da an war es für mich eine komplett andere Rallye. Ich schaltete in den Überlebensmodus, um meine Position nach den Enttäuschungen von Mexiko und Portugal zu verteidigen."

"Ich musste ins Ziel kommen und bin sehr zufrieden, dass es mit dem dritten Platz geklappt hat." Nachdem Meeke mehrere Unfälle produziert hatte, gab es schon Gerüchte um seine Ablösung. Citroen-Motorsportchef Yves Matton stand aber immer hinter seinem Fahrer. An diesem Wochenende weilte Matton allerdings in der Slowakei und verfolgte in der WTCC den Regensieg von Loeb. Meeke musste in Argentinien erst Erfahrungen sammeln. Es war auffällig, dass er in den Nachmittagsschleifen jeweils schneller war.

"Vor allem die südlichen Prüfungen waren sehr schnell mit vielen blinden Kurven. Man muss die Straßen kennen, um die Geschwindigkeit einschätzen zu können. Beim ersten Mal ist das unmöglich", sagt der Brite. "Am Samstag war ich sehr glücklich. Ich hatte einen großen Vorsprung und nutzte ihn, um zu lernen. Der Aufschrieb hat sich nicht groß verändert. Man versteht die Straßen besser und dadurch bessern sich instinktiv die Zeiten in der zweiten Durchfahrt."

"Das ist die Erfahrung. Es dauert ein oder zwei Jahre, bis man die Straßen und die unterschiedlichen Terrains in der Weltmeisterschaft kennt. Es geht nur um die Erfahrung. Mein Speed war in den südlichen Prüfungen am ersten Tag gut, aber sie waren technisch nicht so schwierig wie die Tage zwei und drei." Mit diesem Ergebnis konnte Meeke die Schwierigkeiten der vergangenen Wochen abschütteln.

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