RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Neue Route kappt die Ouninpohja!

Die Finnland-Rallye wartet heuer mit einer völlig neuen Streckenführung auf, die legendäre Sonderprüfung Ouninpohja wird verkürzt.

Die Organisatoren der Finnland-Rallye haben den Prüfungsplan für die diesjährige Ausgabe der Rallye vorgestellt, die vom 31. Juli bis 3. August als achter Lauf der Rallye-WM 2014 ausgetragen wird. Im Vergleich zum Vorjahr präsentieren die Veranstalter eine fast vollkommen neue Rallye, denn nur vier Sonderprüfungen, die 2013 gefahren wurden, tauchen auch im neuen Streckenplan in unveränderter Form auf. Zum Leidwesen der Fans und sicherlich auch vieler Fahrer gehört eine SP nicht dazu: Ouninpohja.

Sie zählt zu den spektakulärsten SP der Rallye-WM. Auf 33,01 Kilometer lauern unzählige Sprungkuppen, die Sätze bis zu 60 Metern ermöglichen. Im vergangenen Jahr war die Prüfung zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder in ihrer ursprünglichen Form gefahren worden. Sébastien Ogier (VW) hatte dabei einen neuen Streckenrekord aufgestellt und war zum ersten Mal in der WM-Geschichte eine SP mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 130 km/h gefahren.

Doch in diesem Jahr ist es mit diesem Temporausch vorbei. Die Ouninpohja wird auf 20,5 Kilometer verkürzt und am Freitag unter dem Namen Kakaristo befahren. "Die lange Ouninpohja zu organisieren war eine gewaltige Herausforderung. Diese Änderung erleichtert die Aufgabe, während wir die beleibtesten Stellen erhalten", wird Kari Nuutinen, stellvertretender Streckenchef, von der offiziellen Website der Rallye-WM zitiert.

Den Änderungen bei der Finnland-Rallye fallen vor allem die rund um Lathi ausgetragenen SP zum Opfer, wodurch sich die Rallye mehr auf Mittelfinnland konzentriert. Auch die Superspecial auf der Trabrennbahn von Killeri fällt aus dem Programm und wird durch die neue Prüfung Harju ersetzt, die im Zentrum von Jyväskylä auf unterschiedlichen Untergründen ausgetragen werden soll. Diese Prüfung wurde in dieser Form zuletzt vor 16 Jahren gefahren.

"Im Laufe der Jahre gab es mehr Nachfragen nach einer Rückkehr von Harju als bei allen anderen Prüfungen", sagt Nuutinen. "Das ist eine traumhafte Prüfung im Herzen der Stadt." Die Superspecial soll am Donnerstag und Freitag gefahren werden, die genau Route steht allerdings noch nicht fest.

Am Samstag kehrt zudem die SP Ruuhimäki mit ihren spektakulären Sprungkuppen ins Programm zurück. Diese war in den vergangenen Jahren Schauplatz des Shakedowns und Qualifyings und wird bei der zweiten Durchfahrt als Schlussprüfung der Finnland-Rallye auch Power Stage sein.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Finnland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Takamoto Katsuta: Hintergrund

Wie der Japaner zum WM-Anwärter wurde

Takamoto Katsuta führt die WRC-Weltmeisterschaft an - Als erster japanischer Fahrer überhaupt - Was sich im Hintergrund zum Positiven verändert hat

In seiner neuesten Kolumne berichtet ORF-Legende Peter Klein auf berührende Art und Weise von seiner jüngsten Begegnung mit Andi Hulak.

Ott Tänak zurück bei Toyota

Ex-Weltmeister jetzt Testfahrer für 2027

Ott Tänak, der einst mit Toyota den WRC-Titel errang, kehrt zu seinem damaligen Arbeitgeber zurück: Als Testfahrer für das neue Auto aus Basis der 2027er-Regeln

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.

ARC, Lavanttal: Bericht Neulinger

ORM3 & ART2-Sieg als Geburtstagsgeschenk

Marcel Neulinger machte sich mit dem dritten Saisonsieg im Folge (TEC7 ORM3 & ART2) bei der 48. Lavanttal Rallye selbst ein besonderes Geburtstagsgeschenk: Mit Co-Pilot Jakob Ruhsam strich der Doppelstaatsmeister im BWT Lancia Ypsilon Rally4 HF in Kärnten abermals volle Punkte ein!

Lavanttal Rallye: Mitropa Rally Cup

Stengg & Kobal gewinnen Mitropa Cup

Roland Stengg gewinnt mit Beifahrerin Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) die Mitropa Rally Cup Wertung. In der Gruppe der historischen Fahrzeuge siegen Alois Nothdurfter/Manfred Cerny auf ihrem Ford Sierra RS Cosworth.